Wer wird neuer Schultes in Adelmannsfelden?

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Wer zieht als neuer Bürgermeister ins Adelmannsfelder Rathaus ein, wenn am 7. Mai in der Otto-Ulmer-Halle gewählt wird ? Foto: AK
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Adelmannsfelden wählt am Sonntag, 7. Mai, einen neuen Bürgermeister. Es wird eine Bewerbervorstellung geben.

Adelmannsfelden. Nach knapp 28 Jahren Dienstzeit als Bürgermeister von Adelmannsfelden ist Schluss für Amtsinhaber Edwin Hahn, der am 31. Juli 2023 in den Ruhestand tritt. Im Gemeinderat wurden nun die Regularien für die anstehende Bürgermeisterwahl festgezurrt.

Das Gremium legte sich auf den Sonntag, 7. Mai als Wahltag fest. Sollte auf keinen Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen entfallen, wird eine Neuwahl erforderlich. Diese wurde auf Sonntag, 21. Mai, terminiert. Es entscheidet dann die höchste Stimmzahl und bei Stimmengleichheit das Los. Die Bewerber müssen am Wahltag mindestens 25 Jahre alt sein, dürfen aber noch nicht das 68. Lebensjahr vollendet haben.   

 „Die Stelle des Bürgermeisters ist spätestens zwei Monate vor dem Wahltag öffentlich auszuschreiben, also bis zum 7. März 2023. Ein größerer Kreis interessierter Personen soll von der Wahlmöglichkeit erfahren. Deshalb wird die Stelle im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg ausgeschrieben“, erklärte Bürgermeister Hahn.

Als Ende der Einreichungsfrist für Bewerbungen wurde der Dienstag, 11. April, festgesetzt. Die Gemeinde Adelmannsfelden bildet einen Wahlbezirk. Gewählt wird in der Otto-Ulmer-Halle. Eine Bewerbervorstellung wird es geben. Diese findet dann am Freitag, 28. April 2023 ebenfalls in der Otto-Ulmer-Halle statt. Zum Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses wurde Bürgermeister Edwin Hahn bestellt. Karl Wohlers ist sein Stellvertreter.   

Sanierung Wasserwerk

Das Wasserwerk Ölmühle in Adelmannsfelden ist in die Jahre gekommen und bedarf einer weiteren Sanierung. Halten sich bei der Rohwasserkammer die notwendigen Arbeiten noch im Rahmen, so muss bei der Reinwasserkammer ordentlich investiert werden. Bürgermeister Edwin Hahn stellte im Gremium klar: „Ein Betongutachten kam zu dem Ergebnis, dass die bestehende Decke in der Reinwasserkammer aus statischen Gründen nicht saniert werden kann.“ Ein Abbruch, eine Erneuerung und Abdichtung ist hier erforderlich. Außerdem müssten Boden, Wände und Stützflächen instand gesetzt werden.    

Jetzt wurde bei der OWO/RBS wave eine Vorplanung in Auftrag gegeben. Im Gemeinderat wurden nun verschiedene Sanierungsvarianten vorgestellt. Die Gemeindeverwaltung präferiert die Sanierung der Roh- und Reinwasserkammer mit einer Edelstahlauskleidung für die Reinwasserkammer. „Dafür sprechen neben der günstigen Kostenschätzung in Höhe von 470 000 Euro die Erhaltung der bisherigen Speichergröße von 150 Kubikmetern bei der Reinwasserkammer und eine kurze Bauzeit“, machte Bürgermeister Hahn deutlich. Mit der Edelstahlauskleidung sei eine dauerhafte Dichtigkeit der Reinwasserkammer gewährleistet. Zu bedenken gebe es auch, dass die Kosten für die Erneuerung der beiden Wasserkammern durch die Gemeinde voll getragen werden müssen, da es dafür keine Zuschüsse gebe, so Hahn.

Der Gemeinderat befürwortete ebenfalls die kostengünstige Variante. Es soll nun eine Entwurfsplanung dieser Variante für die Sanierung der Roh- und Reinwasserkammer im Wasserwerk Ölmühle ausgearbeitet und in einer der nächsten Sitzungen zur Beratung vorgelegt werden mit Hauptaugenmerk auf eine einwandfreie Abdichtung.      

Die Arbeiten zur Sanierung der verfahrenstechnischen und elektrischen Ausrüstung des Wasserwerks Ölmühle sind abgeschlossen. Der Gemeinderat stimmte der Schlussabrechnung für die Baumaßnahme in Höhe von 795 253 Euro einmütig zu. Die ursprüngliche Kalkulation wurde um 38.258 Euro überschritten. „Diese Kostenüberschreitung liegt im akzeptablen Bereich, da es bei Sanierungen immer wieder zu Überraschungen kommt“, resümierte Bürgermeister Edwin Hahn. ⋌⋌Achim Klemm 

Edwin Hahn. Archivfoto: foto-phositiv

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