Aktion „Unbehindert unterwegs“ erzielt erste Erfolge

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Die Mitglieder des Inklusionsbeirats bedanken sich für die Unterstützung der Stadt. Von links: Tina Brenner, Stephan Steinbach, Klaus Juraske und Matthias Kümpflein. Foto: privat

Ellwangen. Regelmäßig stellen Autofahrer Fahrzeuge widerrechtlich auf dem Gehweg an der Apothekergasse ab. Dadurch sehen sich Rollstuhlfahrer ebenso wie Menschen mit Rollator oder Kinderwagen immer wieder genötigt, auf die Straße auszuweichen. Dies bringt beträchtliche Gefahren mit sich.

Im Rahmen seiner Aktion „Unbehindert unterwegs“ hat der Ellwanger Inklusionsbeirat (IBR) vor kurzem auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Das Ordnungsamt hat nun auf Anregung des IBR einen zusätzlichen Blumenkübel aufgestellt. Das habe die Lage - zur Freude des IBR - bereits deutlich entspannt, teilt die Stadt Ellwangen in einer Presseerklärung mit. Trotzdem fänden Autofahrer, laut Stadtverwaltung, offenbar immer noch ausreichend Platz zum unbedachten wie verbotenen Parken, jetzt eben zwischen den Blumenkübeln.

Die Stadt und der IBR bitten deshalb erneut eindringlich darum, nicht mehr auf dem Gehweg zu parken. Auch nicht „nur kurz“ – denn am Ende sei das Ergebnis das Gleiche: Der Gehweg sei zugeparkt und könne nicht mehr von allen genutzt werden.

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