Anwohner in Sorge wegen der LEA

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Symbolbild

Frauen und Familien in Schrezheim suchen den Austausch mit Behörden. Worum es ihnen geht.

Ellwangen-Schrezheim. Zu Beginn und am Ende der Sitzung des Ortschaftsrates war die Situation rund um die Landeserstaufnahmestelle (LEA) Thema. Ortsvorsteher Albert Schiele hatte berichtet, dass es bereits einen Gesprächstermin mit Anwohnern und dem LEA-Streetworker bei der Antoniuskapelle gegeben habe. Nun soll ein gemeinsamer Termin mit Vertretern der LEA-Leitung, des Regierungspräsidiums, mit Bürgermeister Volker Grab und einem Vertreter des Ordnungsamts sowie der Polizei folgen, um Sorgen und Nöte zu hören.

Bereits kommende Woche soll dieser anberaumt werden. Angelika Kucher bestärkte, dass es Eile: „Die Leute drängen darauf. Sie haben Angst, bewaffnen sich wieder mit Pfefferspray.“ Bewohner der LEA würden durch Gärten der Anwohner laufen, eine Frau sei beim Kochen durchs Fenster gefilmt worden. Es sei auch bereits zu zwei Einbrüchen und einem Diebstahl gekommen. Letztgenannte Fälle seien „polizeikundig“, bestätigte Schiele.

Sorgen und Ängste ernst nehmen

„Wir müssen schauen, dass die Sorgen und Ängste ernst genommen werden.“ Jürgen Lang versicherte, dass die Haltung der CDU und der Freien Wähler, auf ein Ende der LEA Ende 2022 zu pochen, nichts mit Rechtsradikalismus oder der Ablehnung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen zu tun habe.

„Wir sind für eine Anschlussunterbringung, um die Leute auch wirklich in die Gesellschaft integrieren zu können.“ Auch Josef Kucher bekräftigte, hinter der Haltung der CDU und der Freien Wähler zu stehen, die LEA nicht zu verlängern. ⋌ben

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