Bautätigkeit der Jesuiten ist Thema

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Die Wallfahrtskirche auf dem Ellwanger Schönenberg von oben betrachtet. Auch sie geht auf die Initative der Jesuiten in Ellwangen, in diesem Fall Pater Philipp Jeningen, zurück.

Vortrag zu Baudenkmälern in Ellwangen wie etwa der Schönenbergkirche oder dem Landgericht.

Ellwangen. Am Dienstag, den 24. Januar um 19.30 Uhr, lädt das Ortskuratorium Ellwangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) in das Palais Adelmann in Ellwangen ein zu einem Vortrag unter dem Titel „Die Bautätigkeit der Jesuiten in Ellwangen im 17. und 18. Jahrhundert“. Referent ist der Leiter des Kultur-, Presse- und Touristikamtes, Dr. Anselm Grupp.

Die Stadt Ellwangen wurde im 17. und 18. Jahrhundert Thomas Mertz außer von der Fürstpropstei nachhaltig vom Jesuitenorden geprägt, der sich bereits 1611 in der Stadt niedergelassen hatte und dort bis zur Ordensaufhebung 1773 wirkte. Unter den Ordenspatres befand sich auch Philipp Jeningen, der sich als Wallfahrtsseelsorger der von den Jesuiten begründeten und beförderten Marienwallfahrt den Bau der Wallfahrtskirche zu eigen machte. Die Schönenbergkirche verdankt sich ganz konkret der Initiative und dem Engagement des jüngst seliggesprochenen Paters. Doch die Stadt verdankt auch weitere Bauten jesuitischer Initiative und Engagements, wie es Grupp in seinem Vortrag ausführt. Der Einfluss auf die Bautätigkeit der Jesuiten in Ellwangen im 17. und 18. Jahrhundert war immens. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der DSD wird gebeten.

Eine Anmeldung ist unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder über Arnolf Hauber, Telefon: (0173) 3047075, erforderlich.

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