Bei den Ellwanger Störchen wird heftig geklappert

  • Weitere
    schließen
+
Drei der vier Weißstorch-Küken auf dem Dach der Gewässerverwaltung Ellwangen. Das kleinste Tier sitzt meist in der Nestmulde.

Im Nest auf dem Dach der Basilika wachsen nur noch vier Küken heran - zwei haben es nicht geschafft.

Ellwangen. Neues von der Ellwanger Weißstorchansiedlung auf dem Dach der Gewässerdirektion: Vier Küken wachsen derzeit dort heran. Storchenbeauftragte Helmut Vaas erzählt, was er im Nest beobachtet. „Im Ellwanger Weißstorchnest mit dem „neuen“ Weibchen – das bisherige Weibchen kam dieses Jahr nicht mehr zurück - wurde seit 31. März gebrütet.“

Sechs Küken sind geschlüpft

Die ersten beiden Küken schlüpften am 1. Mai und bis zum 9. Mai im Abstand von zwei Tagen jeweils ein weiteres, so dass schließlich sechs Küken vom Ellwanger Schloss aus beobachtet werden konnten.

Doch das Elternglück des Storchenpaares wurde getrübt, denn Vaas konnte am 20. Mai auf dem Dach der Basilika nur noch vier Küken beobachten. „Das kleinste ist ein Winzling, der noch in der tiefen Nestmulde sitzt und jeweils nur kurz sichtbar war. Ob sich dieser auch wirklich weiterentwickelt wird sich in den nächsten Tagen zeigen“, berichtet er.

Klappern um Angreifer fernzuhalten

Das Brutpaar hat derzeit neben der Nahrungsbeschaffung und dem Schutz der der Küken vor der kühlen und nassen Witterung schon seit Wochen fast täglich damit zu tun, um überfliegende Artgenossen durch heftiges Klappern von Angriffen abzuhalten oder auf dem Dach gelandete Störstörche zu verjagen.

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL