Beispielhafte Aktion christlicher Nächstenliebe

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Ausstellungseröffnung Johann Jungbauer
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Der 87-jährige Johann Jungbauer steht doppelt im Fokus: Er stellt sein neues Buch vor und zeigt in einer Vernissage seine Gemälde. Der Erlös geht an einen guten Zweck.

Ellwangen-Eggenrot

Der Freundes- und Förderkreis Pro Espiritu Santo e.V. mit Vorstand Bernhard Kuhn an der Spitze hatte die Doppelveranstaltung auf den Weg gebracht. Eine soziale Aktion, dies das große Werk von Pater Josef Schmidpeter unterstützt und finanziell fördert. Es geht um die Krankenversorgung im Süden von Peru, wo der peruanische Verein „Asocation Pro Espiritu Santo“ Krankenhäuser in Arequipa und Lima betreibt sowie Altenheime und Waisenhäuser unterstützt.

„Dies ist das größte Sozialwerk im Süden von Peru und das Lebenswerk von Pater Josef Schmidpeter und Erich Hagenmaier“, erklärte Bernhard Kuhn in seiner Begrüßung.

Pater Schmidpeter selbst war vor Ort beim großen Tag Johann Jungbauers in Eggenrot. Er berichtete über die sehr schwierige Situation im Elendsgebiet, die starke Zuwanderung aus dem Hochland verstärke die Problematik. Alle wollten in die Stadt, um zu überleben. „Der Förder –und Freundeskreis lebt das Teilen beispielhaft“, sagte Schmidpeter. Auch die Aktion von Johann Jungbauer sei im gleichen Atemzug zu nennen. Bei den Polikliniken handle es sich um Selbstfinanzierungsprojekte, um nicht abhängig zu sein von anderen. Der Staat bleibe leider mit Hilfen völlig außen vor. „Das ganze Land Peru ist einer sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Krise und die Krankenversorgung liegt im Argen“, so der Pater weiter.

„Mein Lebensweg von der Moldau zur Jagst“, lautet der Titel des Buchs von Johann Jungbauer. Die Buchvorstellung wurde von einer Jugendgruppe der Kirchengemeinde St. Patrizius musikalisch umrahmt und unter großem Beifall der zahlreichen Anwesenden spielte der rüstige Senior auf seinem „Goschenhobel“ ein träumerisches und malerisches Moldau-Lied. Das passte punktgenau zu seiner Bilderausstellung, aus der zwei großformatige Bilder von der einstigen und jetzigen Heimat ins Auge stechen.

Eine Unmenge von Bildern aus der Heimat an der Jagst, die Jungbauer nach eigenen Worten sehr ins Herz geschlossen hat, waren in der Ausstellung zu sehen.

Hier ist sein neuer Heimatort in vielfältigen Motiven abgebildet. Filigran gemalt, wunderschön anzusehen. Eine große Menge an Bildern hat Johann Jungbauer noch zu Hause gelagert. Der gesamte Erlös soll der Krankenversorgung in Peru zugutekommen. „Auch wir werden unser seit 1996 bestehendes Missionsprojekt mit Herzblut fortsetzen“, sagte Bernhard Kuhn.

Spenden nimmt der Freundes- und Fölrderkreis Pro Esiritu Santo e.V. gerne entgegen unter Spendenkonto: IBAN: DE38 6145 0050 1001 115058, KSK Ostalb.

Kontakt: freundeskreis.proespiritusanto@gmail.com http://www.policlinicoespiritusanto.org

Johann Jungbauer

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