Bischof besucht LEA am Samstag

Bischof Fürst stellt weitere Soforthilfen und Unterbringungsangebote in Aussicht.

Rottenburg/Ellwangen. Bischof Dr. Gebhard Fürst besucht am Samstag, 19. März, für rund eineinhalb Stunden die Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen. Zudem spendet der Bischof 10 000 Euro an die Caritas-Region Ost-Württemberg für die Arbeit mit Flüchtlingen aus der Ukraine.

„Ich möchte mit den Schutzsuchenden in der Landeserstaufnahmestelle ins persönliche Gespräch kommen, ihnen Hoffnung und Trost spenden und ihnen Unterstützung anbieten“, sagt der Bischof. Auch die Stuttgarter Regierungspräsidentin Susanne Bay, Landrat Dr. Joachim Bläse und Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher haben Teilnahme zugesagt.

Gottesdienst auf Schönenberg

Im Anschluss an den Besuch in der LEA lädt der Bischof ab 19 Uhr zu einem gemeinsamen Friedensgottesdienst in der Kirche auf dem Schönenberg ein. Konzelebrant des Gottesdienstes ist Pfarrer Roma Wruszczak von der Ukrainisch Griechisch-Katholischen Gemeinde in Stuttgart. Wruszczak wird in Ukrainisch das Wort an die Anwesenden richten und auch schon beim Besuch der LEA mit dabei sein.

Um die angesichts des Ukraine-Krieges erforderlichen praktischen Hilfen der Ortskirche Rottenburg-Stuttgart schnell und koordiniert auf den Weg zu bringen, berief Bischof Dr. Fürst im Bischöflichen Ordinariat das „Koordinierungsteam Ukrainegeflüchtete“ ein. Die durch die Diözese Rottenburg-Stuttgart bereitgestellte Hilfe ist vielfältig. Sie reicht von aktuell 20 bewilligten Soforthilfe-Maßnahmen in Höhe von rund 800 000 Euro bis hin zur Öffnung der diözesanen Tagungshäuser für Flüchtlinge.

Auch die Ordensgemeinschaften in der Diözese bieten Möglichkeiten zur Unterbringung von Menschen auf der Flucht an, so beispielsweise das Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe oder das Kloster Neresheim.

Mehr Informationen zu diözesanen Hilfsaktionen zum Krieg in der Ukraine sowie eine Auflistung von Hilfen in den Kirchengemeinden finden Sie online unter: www.drs.de/ukrainekrieg

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