Brauchle Kunst für Kreisel Neunheim

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Der Kreisverkehr in Neunheim kommt mit den satten Farben des Sommers so richtig zur Geltung: (v.l.) Der Künstler Ulrich Brauchle, Bauhofleiter Alexander Renschler und Marc Hecker von der Stadtgärtnerei.
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Ein weiterer Kreisverkehr im Ellwanger Stadtgebiet ist neu gestaltet. Finanziert wurde er überwiegend von Sponsoren.

Ellwangen-Neunheim

Mit der Verlegung des Rollrasens ist die Kreiselkunst in Neunheim vollendet. Ulrich Brauchle stellte jetzt sein Werk vor: Eine Skulptur aus Corten-Stahl, in der vier Stelen mit Worten und Symbolen miteinander verbunden sind.

Die Begriffe Tradition, Genuss, Zukunft und Lebenswert sollen die Ortschaft charakterisieren, die Symbole verweisen auf Landwirtschaft, Religion, Betriebe im Industriegebiet, Wirtschaften und auf die Sponsoren, dank derer das ganze Projekt für die Stadt weitgehend kostenneutral gestaltet werden konnte.

Ulrich Brauchle, in Neunheim aufgewachsen, nennt den Gastronom Martin Hald vom Landhotel Hirsch, Rudi Wiedmann vom Pflegedienst „Lebenswert“, Johannes Veit von der Baufirma Hans Fuchs, Josef Stengel, Andreas Krampp und Thomas Roth, die den Bau ermöglicht haben.

Die Reduzierung von Begrifflichkeit und Symbolik auf eine Form, die für ganz Neunheim und seine Bewohner stehe, sei die eigentliche Arbeit gewesen, sagt Brauchle und verweist auf die Grüngestaltung, die nun erst den Komplementärkontrast der Konzeption sichtbar mache.

„Der sattgrüne Rollrasen und die rostrote Skulptur bringen das Kunstwerk erst richtig zum Sprechen“, sagt er und dankt dem Baubetriebshof für die Umsetzung der Bepflanzung. Die Strenge des Rasens sei wichtig, der Stahl altere besonders schön und erinnere an die anderen Kreiselkunstwerke, die in Ellwangen fast alle aus Stahl gestaltet sind.

Bauhofleiter Alexander Renschler und Marc Hecker von der Stadtgärtnerei freuen sich über den gelungenen Abschluss. In die Mitte der Skulptur wurde ein Fliederbusch gepflanzt, der nun seine Äste durch die Öffnungen in den Stahlplatten schieben darf.

Bei Nacht wird die Skulptur beleuchtet, wirft vielfältige Schatten und kommt dann ganz anders zur Geltung. Gepflegt wird der Kreisverkehr künftig vom städtischen Baubetriebshof.

Der sattgrüne Rollrasen und die rostrote Skulptur bringen das Kunstwerk erst richtig zum Sprechen.“

Ulrich Brauchle, Künstler

Kreiselkunst in Ellwangen

B 290: Beim BAG-Autohaus grüßt das Stadtlogo mit Fayencekrug und Wappen der PzGrenBrigade 30.

Bahnhofstraße: Die Stahlskulptur bei den Stadtwerken symbolisiert eine Gasflamme und das Wasser der Ellwanger Bäder.

K 3333: Am Ortsausgang in Schrezheim erinnern Mauern aus Ziegelsteinen an die einstige Ziegelei.

L 1060: Den Kreisverkehr Nordspange/Mittelhofstraße schmückt eine Stahlskulptur mit dem Stadtlogo.

Ludwig-Lutz-Straße: Auf dem Kicherer-Kreisel steht eine stilisierte Weltkugel von Siggi Utz.

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