Breite Zustimmung für Mehrfamilienhaus

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Auf diesem freien Bauplatz im Zöbinger Neubaugebiet „Sulzäcker Süd“ soll ein Mietshaus mit sieben Wohnungen entstehen.

Ein privater Investor will in Zöbingen ein Mietshaus mit sieben Wohnungen bauen.

Unterschneidheim-Zöbingen. Im Zöbinger Neubaugebiet „Sulzäcker Süd“ soll ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten gebaut werden. Der Ortschaftsrat hat das Vorhaben trotz mehrerer Verstöße befürwortet.

Für das Grundstück gab es bereits mehrmals Bauanfragen, erinnerte der Ortsvorsteher, Roland Gloning, einleitend. Das Gremium habe sich bereits mehrfach mit dem jetzigen Baugesuch befasst. Dieses sei erstmals im Juli 2020 als Bauvoranfrage auf den Tisch gekommen.

Damals seien sechs Wohneinheiten geplant gewesen, das aktuelle Baugesuch beinhalte sieben Wohnungen. Und an Stelle der ursprünglichen Tiefgarage sei jetzt ein dem Gebäude vorgelagerter Carport angedacht.

Das Bauvorhaben verstoße in sechs Punkten den Festsetzungen des Bebauungsplans. Unter anderem seien in den vorgesehenen Bestimmungen keine Flachdächer und lediglich vier Wohneinheiten zulässig.

Aufgrund der Bauplatzgröße mit knapp 1150 Quadratmetern habe die Verwaltung für das Grundstück jedoch „ausdrücklich jemanden gesucht, der ein Mehrfamilienhaus baut“, erklärte der Bürgermeister, Nikolaus Ebert. Er urteilte, dass die sieben Wohneinheiten aufgrund der Grundstücksgröße vertretbar seien und betonte, dass die Nachbarschaft ausdrücklich zugestimmt habe.

Gebäude wird als Mietobjekt konzipiert

Der anwesende Bauherr beantwortete die während der Diskussion aufgekommenen Fragen.

So war zu erfahren, dass die Wohnungen nicht verkauft werden, sondern das Gebäude als Mietobjekt konzipiert sei. Anstelle der in den Baugesetzen vorgeschriebenen 1,5 Stellflächen pro Wohneinheit würden sogar zwei Stellplätze geschaffen.

Sechs Stellflächen sollen im überdachten Carport integriert werden. Hinterm Gebäude sollen acht Stellplätze und eine separate Zufahrt angelegt werden.

Daraufhin befürwortete das Gremium einstimmig das Projekt. Franz Rathgeb

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