Bucher Stausee: Der Steg steht

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Wer derzeit um den Bucher Stausee spaziert, kann dies nun wieder nach mehreren Monaten Pause als Rundtour tun: Der neue Steg ist montiert und kommt modern und luftig daher.
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Der provisorische Damm ist Geschichte, ein moderner Steg überspannt nun den Bach am Bucher Stausee.

Rainau-Buch.

Er steht, der neue Steg über den Ahlbach am Bucher Stausee, zwischen erstem und zweitem Kiosk. Nach drei Jahren Planungszeit ist es nun so weit. Zwar noch nicht offiziell eingeweiht – dies folgt am 6. April – , aber bei den Sonne- und See-Genießern schon sehr willkommen und genutzt, ist die rund 75 Meter lange Stahlkonstruktion. Einladend wirkt sie mit ihrem breiten Weg, auf dem sich Radfahrer und Fußgänger nicht in die Quere kommen. Da lässt sich auch coronatechnisch bei Bedarf Abstand halten.

Zwei geräumige Doppelbalkone bieten Gelegenheit zu verweilen und den Blick auf den See zu genießen. Dazu warten auch zwei Bänkchen. Es ist kein bloßes Von-A-nach-B-Kommen mehr, sondern eine Aufwertung mit Aufenthaltsqualität. Dies war dem Zweckverband Erholungsgebiet Rainau-Buch auch ein großes Anliegen gewesen. 660 000 Euro hat das gute Stück gekostet. Gefertigt wurde es gleich „um die Ecke“, von der Adelmannsfelder Schlosserei Renner, die das Komplettpaket übernommen hat: Statik, Entwurf, Planung und eben die Ausführung.

Die alte Holzbrücke hatte nach 40 Jahren ausgedient gehabt. „Das Holz war schon durchgefault“, begründet Bürgermeister Christoph Konle diesen Schritt in Richtung Zukunft am Stausee. Der neuen Stahlbrücke kann die Witterung nichts anhaben. Und wird, da ist sie Konle sicher, nicht nur die jetzige Generation von Ufer zu Ufer geleiten.

Als komfortablen Zusatz gibt’s nun LED-beleuchtete Geländer, die abends für Sicherheit sorgen. Das Geländer ist mit 1,30 Meter nun deutlich höher geworden – eine entscheidende Verbesserung und ein wichtiges Argument bei der Entscheidung für die doch beträchtliche Investition. „So können sich Radfahrer, die ja auf dem Sattel höher sitzen, auch wirklich sicher fühlen“, sagt Bau- und Schweißfachingenieur Joschka Renner.

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