CDU will Klinik in Ellwangen erhalten

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Die drei Kliniken im Ostalbkreis.

Die Argumente sprechen für die Virngrundklinik, sagen Fraktion und Stadtverband.

Ellwangen. Zur Klinikdebatte äußern sich der CDU-Stadtverband und die CDU-Fraktion Ellwangen. Der Pressemitteilung zufolge hätten sich Personalrat, Vorstand der Kliniken Ostalb, der Lenkungsausschuss und die beauftragten Gutachter alle für den Erhalt des Ellwanger Krankenhauses und für eine Zusammenlegung von Aalen und Mutlangen ausgesprochen. „Darüber kann man nicht ernsthaft hinweggehen und es ist wichtig, dies in der aktuellen Diskussion nochmal herauszustellen“, sagt Thomas Ahrendt, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

Auch Armin Burger, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ellwanger Gemeinderat, sagt: „Der Personalrat hat sich glasklar für den Erhalt von Ellwangen ausgesprochen, weil es ein sehr modernes und funktionales Krankenhaus ist.“ Diese Aussage komme von denjenigen, die in den bestehenden Strukturen arbeiten. „Wer sollte es besser wissen?“, fragt Burger.

Jede Minute zählt

Zudem müsse die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger im östlichen und nördlichen Landkreis gewährleistet sein. Dies gelte vor allem auch für die Erstversorgung von Notfällen. Dann zähle jede Minute. Deshalb sei der kürzeste Weg ins nächste Krankenhaus von entscheidender Bedeutung.

In das Krankenhaus in Ellwangen seien in den vergangenen Jahren 100 Millionen Euro geflossen und es sei damit rundum neu gebaut worden. Der weitere Investitionsbedarf bis 2030 liege bei nur 10 Millionen Euro. Während die baulichen Herausforderungen in Aalen und Mutlangen gewaltig seien: Für die Krankenhäuser in Aalen und Mutlangen liege der Investitionsbedarf bei 170 Millionen Euro. „Wenn ich drei Häuser habe und eines schließen muss, dann schließe ich nicht das Haus, das top dasteht! Das sagt einem der gesunde Menschenverstand“, Ahrendt.

Gegen Doppelstrukturen

Eine Zusammenlegung von zwei Krankenhäusern mache nur Sinn, wenn es zu finanziellen Einsparungen komme oder Fachkräfte gebündelt werden könnten. „Dies ist signifikant nur bei der Zusammenlegung von Aalen und Mutlangen der Fall, weil diese die meisten Doppelstrukturen haben“, so Burger.

Ahrendt schließt: „Uns ist es wichtig, dass diese Argumente in der Öffentlichkeit ganz klar auf dem Tisch liegen. Eine Entscheidung gegen Ellwangen wäre gegen den Willen der Fachleute und gegen den Willen der über 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäuser.“

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