Christoph Konle verpflichtet

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Gratulation vom ersten Stellvertreter: Günter Vogt (l.) gratuliert Bürgermeister Christoph Konle und dessen Gattin.
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Lob und Wertschätzung von allen Seiten gab es bei der Sondersitzung des Gemeinderats zur Vereidigung des Bürgermeisters Christoph Konle.

Rainau-Schwabsberg

Bei einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am Samstagnachmittag auf dem Schulhof vor der Schwabsberger Grundschule wurde Bürgermeister Christoph Konle nach seiner Wiederwahl im Januar für weitere acht Jahre als Bürgermeister vereidigt. Zweiter Bürgermeister Günter Vogt nahm den Amtseid ab. Zuvor begrüßte der stellvertretende Bürgermeister die Gäste. An diesem offiziellen Tag, der den Startschuss für die zweite Amtsperiode gab, kam Lob und Wertschätzung von allen Seiten. Die nächsten acht Jahre, meinte Vogt werden für Rainau richtig spannend werden. Er verglich die Flächengemeinde mit fünf Ortschaften mit Kindern, die auch manchmal in Trotzphasen kämen und nicht immer leicht zu leiten seien. Der neue alte Bürgermeister hätte ein Händchen für Fördertöpfe und Zuschüsse. Er dankte für das gute Miteinander von Verwaltung und Gemeinderat und wünschte, dass gute Ideen und Tatkraft, hohe Motivation nie nachlassen mögen.

Landrat Joachim Bläse verglich die zweite Amtszeit mit der zweiten Spielzeit beim Fußball. Mit solch einem hervorragenden Spielführer könne in der nächsten Saison für die Gemeinde immer um das Beste gerungen werden. Um gute Zukunftsvisionen brauche man sich bei Konle keine Sorgen machen. Rainau, meinte der Landrat weiter, sei „Rainau plus“, eine starke Gemeinde mit funktionierendem Gemeinwesen. Der Limes verbinde die Ortschaften und die gesamte Ostalb.

„Das Wir-Gefühl ist sein großer Erfolg“, umschrieb Roderich Kiesewetter den Gemeindevorderen. Vieles sei in Rainau schon unter Verwendung von Bundes- und Landesmitteln realisiert worden. Dies allein reiche nicht, und so sei es gut, private Investoren zu haben wie bei der Seniorenanlage in Buch. Damit eine der kostspieligen Sanierungsmaßnahmen der nächsten Zeit umgesetzt werden kann, brachte er die Zusage für eine Million Euro Fördergelder, die der Bund kurzfristig freigegeben habe, mit. Die Sanierung der Mehrzweckhalle in Dalkingen werde dadurch immer realistischer. Er wünschte dem Team Rainau, dass der Ball auch bei Gegenwind fliegt und oft ins Tor treffe.

Als herausragenden Bürgermeister der Region, und das bezog er nicht auf seine Körpergröße von 1,97 Meter, wurde Konle von dem Landtagsabgeordneten Winfried Mack bezeichnet. Die Gemeinde habe eine glänzende Entwicklung hinter sich und eine gute vor sich.

Zum Grußwort des Gemeindetages Baden-Württemberg überbrachte Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler nicht nur Grüße, sondern Zielwasser in Form von Ipfmessbier und Präsentkorb.

Glückwünsche vom Bürgermeistersprengel überbrachte Lauchheims Bürgermeisterin Andrea Schnele und genauso einen guten Tropfen wie Rainaus Kämmerer Arne Spahr, der die Glückwünsche der Rathausmitarbeiter aussprach.

Überwältigt von so viel Lob dankte Christoph Konle allen Anwesenden. Er sei dankbar für das tolle Miteinander im Gemeinderat und wolle trotz all dem Lob auf seine Person den Blick nach vorne richten. Gemeinwesen, meinte er, sei immer das Zusammenspiel vieler. Bei ihm sei das Gelingen vor allem der starke Rückhalt durch seine Familie. Hier dankte er ganz besonders seiner Frau. Sein Dank ging auch an das Verwaltungsteam, den Bauhof und den Musikverein Dalkingen, der den Festakt anstatt mit 60 mit 6 Musikern begleitete. Am Ende sagte Konle, es solle weiterhin heißen „Rainau – Wasser, Limes und mehr“ und es sei ihm eine Ehre, hier acht Jahre dienen zu dürfen.

Das Wir-Gefühl ist sein großer Erfolg.“

Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter

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