Corona: Ausbruch bei Firma Kärcher

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Bei mindestens 36 Beschäftigten ist das Virus nachgewiesen worden. Hunderte Mitarbeiter in Quarantäne.

Obersontheim. In einem Werk des Geräteherstellers Kärcher in Obersontheim im Kreis Schwäbisch Hall haben sich mehrere Dutzend Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Hunderte Mitarbeiter seien in Quarantäne, meldeten der SWR und die Tageszeitung "Heilbronner Stimme".

Bei mindestens 36 Beschäftigten in dem Werk sei das Virus nachgewiesen worden. Das Unternehmen habe mit Tests von Mitarbeitern begonnen, nachdem im Laufe der Woche mehrere Infektionen entdeckt worden waren, darunter auch die mutierte Virusvariante aus England. Das bestätigte ein Sprecher der Firma gegenüber dem SWR.

Mittlerweile, so heißt es, stünden 19 Kontaktpersonen unter Quarantäne, 251 weitere Mitarbeiter habe Kärcher in betriebliche Quarantäne geschickt. Das Werk hat mehr als 900 Beschäftigte.

Kärcher betonte gegenüber dem Sender, es gebe seit Beginn der Pandemie ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept mit Abstandsregeln, Maskenpflicht, Kontaktpersonenmanagement, umfassende Lüftungstechnik und Trennung der Schichten. Außerdem habe das Unternehmen eigene Testzentren eingerichtet.

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