Corona-Tests, neues Spielgerät und die Kläranlage

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Stödtlen beschließt weitere Vergaben für Erweiterung der Kläranlage in Gaxhardt.

Stödtlen. Nachdem die Hauptgewerke für die Erweiterung und Modernisierung der Kläranlage in Stödtlen-Gaxhardt bereits vergeben wurden, stand in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Vergabe zahlreicher kleinerer Gewerke zum Beschluss.

Die jeweiligen Arbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben und konnten freihändig vergeben werden. „Es wurden auch ortsansässige Betriebe, die bereits Aufträge für uns zu unserer Zufriedenheit übernommen haben, aufgefordert, Angebote abzugeben“, erklärte Bürgermeister Ralf Leinberger.

Derzeit bestehe ein Engpass auf dem Bausektor. „Es war deshalb nicht ganz überraschend, dass jeweils nur ein bis zwei Angebote eingegangen sind. Im Moment sind viele Betriebe nicht auf öffentliche Aufträge angewiesen und es wurde teilweise auch auf das Ausfüllen umfangreicher und komplizierter Formulare verzichtet“, so der Bürgermeister. Erfreulich sei jedoch, dass es keine Kostenüberschreitungen gebe, so Leinberger weiter.

Der Gemeinderat beschloss, die Zimmer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten zum Angebotspreis in Höhe von 21 373 Euro an die Firma Moßhammer in Stödtlen zu vergeben. Die Trockenbau-, Gipser-, und Malerarbeiten gehen für 30 327 Euro an die Firma Klissenbauer in Neuler. Estrich- und Fliesenarbeiten erledigt die Firma Collerone in Regelsweiler für 21 349 Euro. Die Firma Alltech aus Weingarten erhielt den Zuschlag für den Bau des Fällmittellagers und der Dosierstation bei der Kläranlage in Gaxhardt zum Preis von 54 253 Euro. Die Arbeiten für Fenster, Tore und Türen wurden an die Firma Abele aus Rainau-Dalkingen für 14 163 Euro vergeben.

Sicherer mit Corona-Tests:

Bürgermeister Ralf Leinberger freut sich, dass sich die Zahl der Corona-Infizierten in Stödtlen auf niedrigem Niveau bewegt: „Schon seit einiger Zeit haben wir lediglich zwei oder drei Infizierte. Das ist sicher auch ein Verdienst der Bevölkerung, die sich an die Corona-Vorgaben hält.“ Er bat, auch weiterhin die Verordnungen einzuhalten und Kontakte zu meiden. Ende Mai seien viele Menschen dann bereits geimpft. „Das wird sicher auch an den Zahlen sichtbar“, glaubt er. Die Gemeinde habe ausreichend Corona-Testkits für Grundschule und Kindergarten bestellt. An der Grundschule gibt es zwei Mal pro Woche für Lehrer und Schüler eine indirekte Testpflicht. Ein negativer Test erlaubt dann den Schulbesuch. Einmal pro Woche wird ein Schnelltest für Kinder im Kindergarten angeboten, auf freiwilliger Basis.

Spielplatz wird schöner

Der Kinderspielplatz beim Sportplatzgelände soll aufgewertet und attraktiver gestaltet werden. Derzeit gibt es dort zwei kleinere Spielhäuschen, ein Rutschenhaus und zwei Schaukeln. „Es ist ein großes Anliegen, dass für diesen Spielplatz ein neues Spielgerät beschafft wird, da sich direkt daneben das Minispielfeld und in unmittelbarer Nähe auch der Sportplatz und der Tennisplatz befinden. Der Kinderspielplatz ist sehr beliebt und wird häufig aufgesucht“, erklärte der Bürgermeister. Zudem würden noch mehr Kinder den Spielplatz nutzen, die vom neuen nahen Baugebiet „Hoffeld“ kommen werden. Der Gemeinderat entschied sich für die Beschaffung einer Kletteranlage von der Firma „eibe“ mit abwechslungsreichen Elementen zum Preis von 8326 Euro. Der Freizeitclub Stödtlen schießt 2500 Euro zu der Anschaffung dazu, die bei einer Spenden-Tombola gesammelt wurden.

Gemeinderätin Miriam Graber plädierte für eine weitere Stärkung des Kinderspielplatzes am Sportgelände, da dieser aus ihrer Sicht am besten angenommen und am häufigsten frequentiert werde. Achim Klemm

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