Corona: Wie das Coaching am HG klappt

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Kevin Koldewey

Ellwangen. Anfang April tritt der 54-jährige Kevin Koldewey die vakante Stelle der Schulsozialarbeit am Hariolf-Gymnasium an.

Neben den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe ist nur eine Hand voll Jugendlicher im Schulgebäude unterwegs. Unter den Klassen 5 bis 10 mache sich eine gewisse Home-Schooling-Müdigkeit breit, berichtet ihm das Kollegium.

Anfragen von Eltern nach individueller Unterstützung für ihre Kinder nehmen zu.

In Rücksprache mit der Schulleitung bietet Koldewey in Kooperation mit dem Beratungslehrer Oliver Lippmann ein Corona-Coaching an, eine individuelle psychosoziale Beratung, die den Teilnehmenden ermöglicht, belastende Gefühlen auszudrücken, sie aber auch an ihre Ressourcen und Spielräume erinnert. Durch Einübung zusätzlicher gesundheitsförderlicher Routinen, Körperübungen sowie Entspannungstechniken werden weitere hilfreiche Werkzeuge zur Stressbewältigung etabliert. Koldewey bietet zudem Gespräche an, telefonisch, online oder vor Ort.

Der neue Schulsozialarbeiter stammt aus Trier und lebt in einem kleinen Dorf bei Crailsheim. Er ist von Beruf Sozialarbeiter (M.A.) und systemischer Therapeut (S.G.). Koldewey hat lange im Gesundheitsladen-Stuttgart Kinder und Jugendliche beraten, Workshops moderiert, Projekte geplant und durchgeführt. In Stuttgart hat er sich auch zum systemischen Berater und Familientherapeuten weitergebildet.

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