Der Kommandant fährt Opel Grandland X.

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Die Ellwanger Feuerwehr bekommt neuen Kommandowagen. Das Fahrzeug kostet knapp 63 000 Euro.

Ellwangen. Der Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrsangelegenheiten stimmte am Mittwochabend geschlossen für die Beschaffung eines neuen Kommandowagens für die Freiwillige Feuerwehr. Die Anschaffung wurde nötig, weil Wolfgang Hörmann als Stadtbrandmeister Ende September aufhört. Das aktuelle Kommandofahrzeug ist sein eigenes und kann künftig für Einsätze nicht mehr verwendet werden. Eine private Anschaffung sei unter anderem wegen Haftungs- und Gewährleistungsansprüchen nicht mehr sinnvoll, zumal das Kommandofahrzeug auch vom stellvertretenden Kommandanten genutzt werden soll. Deshalb wurde eine beschränkte Ausschreibung für die in Frage kommenden Fahrzeuge durchgeführt. Das günstigste Angebot ging vom Ellwanger Autohaus Fritz Beilharz für einen Opel Grandland X ein, der 62 528 Euro brutto kostet.

Die Feuerwehr habe auch geprüft, ob man ein Fahrzeug mit Elektroantrieb als Kommandowagen nutzen könnte, nahm jedoch Abstand davon. Wenn zwei Einsätze unmittelbar nacheinander zu fahren sind oder Einsätze besonders lange andauern, könnte der Akku eines Elektrofahrzeugs schnell an die Grenze kommen, was die Einsatzfähigkeit beeinträchtigen würde.

Der Opel Grandland X ist ein SUV und im Kaufpreis sind alle feuerwehrtechnischen Einbauten enthalten mit Ausnahme des Funkgeräts, das für rund 400 Euro zusätzlich beschafft werden muss. Im laufenden Haushalt sind 60 000 Euro eingestellt, der Ansatz muss in das Haushaltsjahr 2023 übertragen werden, da der Opel frühestens 2023 ausgeliefert wird. Einen Zuschuss des Landes gibt es für den Kommandowagen nicht.

Wärmedämmung in der EATA

Nur ein verwertbares Angebot ging bei der Ausschreibung von Arbeiten zur Wärmedämmung in der EATA ein. Konkret geht es um die Innendämmung zur Vermeidung von Wärmebrücken in den Appartements in den Bauteilen A und B. Die Architekten schätzten die Kosten auf 33 800 Euro. Das vorliegende Angebot der Firma Hirsch (München) liegt mit knapp 69 000 Euro deutlich darüber. Elisabeth Balk, Leiterin des Stadtbauamtes, sprach sich trotzdem für die Vergabe aus, da das Unternehmen bereits mit Innenputz- und Malerarbeiten an der EATA beschäftigt ist. Insgesamt bleibe man bei den laufenden Bauarbeiten im Kostenrahmen. Der Ausschuss stimmte geschlossen für die Vergabe.

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