Der Schulunterricht wird digitaler

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Der Computerraum der Grundschule Tannhausen wirkt aufgrund der Bestuhlung etwas antiquiert, ist aber mit moderner Technik ausgestattet.

Die Leitung der Tannhäuser Grundschule stellt dem Gremium ihren Medienentwicklungsplan vor.

Tannhausen. Die Schulleiterin der Grundschule Tannhausen, Maria Gauermann, und zwei ihrer Kolleginnen stellten dem Gremium den Medienentwicklungsplan der Schule vor. Das Konzept sei in den vergangenen zwei Jahren in enger Kooperation mit dem Kreismedienzentrum und der Verwaltung als Schulträger erarbeitet worden, erklärte Gauermann. Es enthalte die mediale Entwicklung der Schule und die Zielsetzung einschließlich der erforderlichen Maßnahmen, sprich Investitionen.

Die heutigen Medien ständen ausschließlich digital übers Internet zur Verfügung. Deshalb müssten die zur Nutzung erforderlichen Computer und Geräte beschafft werden. Das Lehrerkollegium müsse entsprechend geschult werden.

Zur erforderlichen IT-Ausstattung zählte Gauermann unter anderem vier digitale Tafeln für die Klassenzimmer und 40 Tablets für die Schüler. Zehn Geräte sollen im Wechsel in den ersten beiden Klassen verwendet werden.

Je 15 seien fix für die Schüler der Klassen 3 und 4 gedacht. Damit die Schüler die Tablets mit nach Hause nehmen könnten, müsse ein Leihvertrag ausgearbeitet werden.

Die Kosten bezifferte der Kämmerer, David Scheiner, auf knapp 36 000 Euro brutto. Es würden Zuschüsse in Höhe von insgesamt rund 23 000 Euro gewährt. Somit verbleibe der Gemeinde ein Eigenanteil in Höhe von knapp 13 000 Euro. Der Betrag soll im laufenden Haushaltsplan eingestellt werden.

Bei der Förderung handele sich um einen auf Basis der Schülerzahl berechneten Fixbetrag, erklärte Haase auf Anfrage von Jürgen Klöpfer. Zu Richard Bosch sagte er, dass im Zuge der Erneuerung der Elektrotechnik bereits die erforderlichen Netzwerkleitungen installiert worden seien. Deswegen seien bezüglich der Installation nur noch geringe Kosten zu erwarten.

Jürgen Geiß hinterfragte das pädagogische Konzept und forderte, dass die Kinder „mit Maß und Ziel“ an den Umgang mit digitalen Medien herangeführt werden sollten.

Der Gemeinderat befürwortete abschließend den Medienentwicklungsplan der Grundschule und die daraus resultierenden Investitionen für die Gemeinde. Franz Rathgeb

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