Die Ellwanger Störche „Fossi“, „Lemmi“ und „Mirijam“ sind getauft und beringt

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Helmut Vaas wiegt die jungen Störche.

Fauna Am Freitagabend bekamen die drei fast sechs Wochen alten Jungstörche im Nest auf der Gewässerdirektion in Ellwangen durch den Weißstorchbetreuer des NABU Ellwangen, Helmut Vaas, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Ellwangen mit der Drehleiter, ihren „Personalausweis“ in Form eines ELSA-Ringes. Damit sind sie ihr Leben lang als „Ellwanger“ gekennzeichnet.

Geschlüpft waren zunächst sechs Küken, deren Anzahl sich bis Mitte Mai nach und nach auf die Hälfte reduzierte. Das hat zwangsläufig auch mit dem Nahrungsangebot, das die Natur zur maßgeblichen Zeit bereithält, zu tun. Dabei setzen sich fast immer die zuerst geschlüpften Küken durch. Wenn drei Jungstörche aus einem Nest ausfliegen ist das eine ausgezeichnete Quote, die 50 Prozent über dem Durchschnitt liegt. Das Trio erwies sich mit 3,2 kg, 3,1 kg und 2,9 kg auch als sehr gut ernährt. Bis zum Ausfliegen in vier Wochen sollten sie nicht schwerer als 3,6 kg sein. Die Storcheneltern werden sie gegebenenfalls auf „Diät“ setzen. Die Ellwanger Feuerwehr die Jungstörche auf die Namen „Fossi“, „Lemmi“ und „Mirijam“ getauft. Foto: privat

Einer der Jungstörch beim Wiegen.
Die Störche vor der Beringung

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