Die Gewerbesteuer liegt 10,1 Millionen Euro über Plan

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Erfolgreiche Impfaktion für über 80-Jährige in der Rundsporthalle: Für Bürger über 70 Jahre ist keine solche Aktion geplant.

Der Oberbürgermeister gibt einen Überblick zur Finanzsituation der Stadt in der Pandemie.

Ellwangen. Zu Beginn der Gemeinderatssitzung gab Oberbürgermeister Michael Dambacher einen Bericht zur Coronasituation. Ellwangen liege aktuell bei einer Inzidenz von 42, der Ostalbkreis bei 215,9. „Leider geht die Inzidenz nicht so schnell zurück, wie sie angestiegen ist“, meinte der OB. Die Stadt kontrolliere und überwache die gesetzlichen Vorgaben und die nächtliche Ausgangssperre. „Die Leute halten sich ganz überwiegend daran“, stellte er fest.

Aus der Stadtkämmerei meldete Dambacher, dass die Liquidität der Stadt bei 15 bis 20 Millionen Euro liege und dass im Jahr 2021 keine Kreditaufnahme nötig wird.

Grund für die gute Finanzausstattung ist offenbar die Gewerbesteuer. „Aktuell sind 29,1 Millionen Euro angemeldet, das sind 10, 1 Millionen mehr als im Haushalt geplant“, teilte Dambacher mit. Man müsse trotzdem den Verlauf des Jahres abwarten, war sein Rat an die Gemeinderäte.

Die Versorgungs- und Bäder GmbH (VuB) werde Ende Mai das Darlehen von 1,2 Millionen Euro aus der Stadtkasse abrufen, das der Gemeinderat genehmigt hat. Nach aktuellem Stand werde die Summe ausreichen, um die Liquidität der VuB zu sichern.

Auf über 700 000 Euro summieren sich die coronabedingten Stundungen, die Gewerbetreibende und Gastronomen seit 17. März 2020 bei der Stadt beantragt haben. An Coronahilfen bekam Ellwangen bislang rund 6 Millionen Euro. Im laufenden Jahr fielen coronabedingte Sonderausgaben von 350 000 Euro an. Allein 75 000 Euro kosteten die Schnelltests, die von der Stadt beschafft wurden. gek

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