Die Narren singen wieder „Rätätä“ am Fuchseck

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Die Fasnacht ist eröffnet, Ausgelassenheit herrschte ab 11.11 Uhr am Fuchseck.
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Der FCV eröffnet mit vielen Gruppen und Zünften und dem OB die Fasnacht um 11.11 Uhr.

Ellwangen. Schunkellieder, Fasnachtsschlager, der „Narhalla Marsch“ schallt aus den Lautsprechern am Fuchseck und dann marschieren sie auf: Die Ellwanger Karnevalisten, fröhlich, ausgelassen und hoffnungsfroh, endlich wieder richtig feiern zu können.

FCV-Ehrenpräsident Dieter Groß begrüßt alle mit dem Schlachtruf, muss aber doch mitunter kurz überlegen, wie der lautet: die EHZ, Ribana, Napo, Feuerteufel, Sauritter, Veitlesschmatzer, Feuerschützenbostel, Virngrundkrähen, Ellwanger Lilien, Liliengarde, Krähengarde, Elferrat, sogar der Kindergarten „Lummerland“ hat sich eingereiht. FCV-Präsident Jürgen Fünfgelder macht deutlich, „dass einiges kaputt ging in den Coronajahren.“ Auch die Kasse sei nicht mehr so voll wie einst. Hinzu komme die Unsicherheit um die Zukunft der Stadthalle: „Keiner weiß, wie lange uns die noch zur Verfügung steht. Am Besten, wir feiern bei dieser Fasnacht, als ob es die letzte in der Halle wäre.“ Auf jeden Fall werde es im Februar noch einmal drei Prunksitzungen dort geben. Für die Zukunft müsse der OB eben für geeignete Festlokalitäten sorgen. Vorab bekam er schon mal einen alten Orden, den von 2018, als der FCV eine Initiative zum Bau einer neuen Halle anregte, vergeblich.

OB Dambacher freute sich, dass am Fuchseck wieder geschunkelt wird und dass so viele dabei mitmachen. Um die Stadthalle müssten sich die Narren so schnell noch nicht sorgen, es werde noch nicht die letzte Fasnacht dort gefeiert. „Die Stadt tut das ihre dazu“, versprach er und wünschte sich, dass im nächsten Jahr alle eine schöne, gemeinsame Fasnacht feiern können.

Freude herrschte auch, weil die vermisste FCV-Fahne wieder aufgetaucht ist, sie war im Feuerwehrhaus. ⋌Gerhard Königer

Die Fasnacht ist eröffnet, Ausgelassenheit herrschte ab 11.11 Uhr am Fuchseck.

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