Die Sorgen und Nöte der Adelmannsfelder

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MdB Roderich Kiesewetter, die Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats und Bürgermeister Edwin Hahn nach dem Arbeitsgespräch in der Otto-Ulmer-Halle.

Bürgermeister Hahn kritisiert die „sehr komplizierte“ Abwicklung des Breitbandausbaus.

Adelmannsfelden. „Das Bauhandwerk leistet in der Corona-Pandemie als stabilisierender Faktor einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise“, sagt CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter. Und darum hat er sich bei seinem Besuch in der Gemeinde Adelmannsfelden zunächst bei den beiden örtlichen Handwerksfirmen Reck-Bauunternehmen sowie Schlosserei Renner über die aktuelle betriebliche Situation sowie deren Sorgen und Nöte informiert.

Kiesewetter informierte sich dann in einem Gespräch mit Vertretern des Gemeinderates und Bürgermeister über Schwerpunkte und Investitionen in der Gemeinde Adelmannsfelden. Bürgermeister Edwin Hahn ging auf die Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung, beim Breitbandausbau, bei der Erschließung des neuen Wohngebietes Dollishäusle-West und der bevorstehenden Resterschließung des Gewerbegebietes Edelstrut ein. Er dankte dem Bundestagsabgeordneten für die Unterstützung im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitband. Hahn bezog sich auf das „Weiße- Flecken Programm“, mit dessen Unterstützung aktuell das Gewerbegebiet Edelstrut sowie die Teilorte und Wohnplätze mit schnellem Internet versorgt werden können. Aber er bezog sich auch auf das gerade neu beschlossene Bundesprogramm zur Schließung der „Grauen Flecken“, von dem künftig der Hauptort profitieren könne. Indes kritisierte Hahn die „sehr komplizierte“ Antragstellung und die Abwicklung der Bundesprogramme, die lange Vorlaufzeiten erfordere. Eine Vereinfachung dieser mit Bürokratie überfrachteten Programme sei wünschenswert. Kiesewetter meinte, dass diese Programme wegen großer wettbewerbsrechtlicher Bedenken seitens der EU mit hohen Auflagen belegt worden seien. Darum sei es nicht möglich, die Anforderungen herabzusetzen.

Die von den Gemeinderäten angesprochenen Themen waren: vereinfachte Standards bei Bebauungsplänen, der Bestand der Grundschule bei niedrigeren Schülerzahlen sowie die Stärkung der Grundversorgung und des Einzelhandels auch in kleineren Gemeinden.

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