Die Vielfalt der Natur aufzeigen

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Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack (CDU) (Bildmitte), die Zweitkandidatin Heike Brucker (links daneben) und Mitglieder der Veteranen- und Reservistenkameradschaft Stödtlen legten am Samstag gemeinsam Hand an und pflanzten Feldahorn-Bäume entlang des Feldkreuzes bei Oberzell. Foto: AK
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Der Biodiversitätspfad in den Gemeinden Stödtlen, Unterschneidheim und Tannhausen wird gestaltet.

Stödtlen. Der Biodiversitätspfad, der durch die drei Gemeinden Stödtlen, Tannhausen und Unterschneidheim führt, nimmt langsam Kontur an. In Stödtlen, wo der Pfad seinen Anfang nimmt, wurde am Samstag kräftig in die Hände gespuckt.

Aber auch in den Nachbargemeinden gab es reichlich zu tun. In Unterschneidheim widmet man sich beim Biodiversitätspfad um das Thema Hecken und Blumenwiesen, die dort angelegt werden und in Tannhausen geht es um Weiden und Bienen.

In Stödtlen dagegen dreht sich alles an der dortigen Station um „Heiden“. Acht, zum überwiegenden Teil Feldahornbäume, wurden entlang des großen Feldkreuzes bei Oberzell, das der Veteranen- und Reservistenkameradschaft Stödtlen errichtet hat, in die Erde verpflanzt. Mit von der Partie waren auch der Landtagsabgeordnete Winfried Mack (CDU), Zweitkandidatin Heike Brucker und Mitglieder der Veteranen-  und Reservistenkameradschaft. Winfried Mack hat den Biodiversitätspfad auf Landesebene initiiert. Außerdem wurden bei Oberzell noch Staudengewächse und Rosen gepflanzt. Ein Zaun soll die jungen Bäume und Sträucher später vor grasenden Schafen  schützen.

Der Pfad ist acht Kilometer lang und wird mit verschiedenen Stationen und Infotafeln versehen. Bei diesem Pilotprojekt soll ein Lehr- und Erholungspfad in Sachen Biodiversität entstehen, der alle Generationen ansprechen will. Die Aspekte Ökologie, Naturschutz und Bildung für Kinder finden dabei Berücksichtigung. Insgesamt wurden für das einmalige Projekt 55 000 Euro an Fördergeldern bewilligt. „Das Ziel des Biodiversitätspfades ist es, den Nutzern die Vielfalt und Schönheit der Natur auf verschiedenste Weise näher zu bringen. Er ist ein echter Gewinn für die teilnehmenden Gemeinden“, erklärt Bürgermeister Ralf Leinberger. 

Der Pfad soll im Frühjahr des kommenden Jahres eingeweiht werden. Er führt zum großen Teil auf gut befestigten Wegen. Noch nicht ganz so glücklich ist man über den Namen „Biodiversitätspfad“. „Der Name ist etwas sperrig. Ein Ideenwettbewerb soll deshalb für eine originellere Namensgebung sorgen. Die Bevölkerung kann sich hier einbringen“, hebt der Bürgermeister hervor. ⋌Achim Klemm

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