Dorffest an Jakobi für alle Generationen in Hohenberg

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Volles Haus beim Festgottesdienst, den der Kirchenchor mit neuen Festgesängen umrahmte.
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Drei Tage volles Programm. Mit dabei auch das „Stehaufmännchen“ der mobilen Disco.

Rosenberg-Hohenberg. Es ist ein jährlich wiederkehrender Termin und trotzdem ist er jedes Jahr anders: Das Hohenberger Jakobusfest oder das Dorffest an Jakobi, wie es heute genannt wird. Konzentrierte sich früher das ganze Geschehen rund um die Pfarrkirche auf dem Jakobusberg, ist heute der weltliche Teil in die Dorfmitte von Hohenberg gewandert, dorthin, wo man sich früher im alten Gasthof Kreuz zu Geselligkeit, Gesang, zum Feiern und zu Festen getroffen hatte.

Immer am Wochenende um den Jakobitag, der 25. Juli, treffen sich ehemalige Hohenberger mit alten Freunden und Schulkameraden. Das wurde bereits am Freitagabend offenbar, als „snow and fun“, der junge Verein, der den Hohenberger Skilift betreibt, die Festregie übernommen hatte. „HighLive“, seit über vier Jahrzehnten das Stehaufmännchen der mobilen Disco, garantiert hundertfältigen Festbesuch - mittlerweile von der eigenen Hochbühne herab mit viel Dezibel und Lichteffekten.

Zum Samstagabend gehören die Hohenberger Hitzkuchen, gebacken im Holzbackofen. Es liegt an der besonderen Zusammensetzung von Schwarzbrotteig, Kartoffelschmiere und anderen Inkredienzien, die ein solches schwäbisches Gebäck ausmacht. Das Härtsfeld-Duo, unterstützt von Jack und dem jungen Nachwuchsakkordeonisten Johannes trugen mit ihrer Handmusik zur lauen und für manche auch langen Sommernacht bei.

Der Sonntagmorgen ist traditionell vom Pilgerpatron Jakobus geprägt. Der Festgottesdienst, den der Kirchenchor mit neuen Festgesängen umrahmte, sollte dieses Jahr eine Festpredigerin haben. Leider war die Pastoralreferentin Ramona Richter erkrankt, so dass Pfarrer Harald Golla selbst das nicht einfache Festevangelium von den nicht erhörten Gottesbitten deuten musste. Am Ende des Gottesdienstes ging der Vertreter des Hohenberger Kirchengemeinderats, Rudolf Knecht, zum Altar und gratulierte dem sichtlich überraschten Zelebranten zu seinem 57. Geburtstag. Dazu stimmte der Kirchenchor unter der Leitung von Karin Kucher ein Geburtstagslied an und schließlich intonierte die ganze Gottesdienstgemeinde „Viel Glück und viel Segen“.

Der Liederkranz Hohenberg hatte bis zum Abend viel zu tun, um die zahlreichen Gäste mit warmem Essen und kühlen Getränken zu versorgen. Es ist ein günstiger Zufall, dass der Vorsitzende Joachim „Jack“ Knecht nicht nur ein souveräner Chef seines Vereins, sondern auch ein versierter Akkordeonist ist, der mit Bruder Rudolf „Festus“ sowohl zum Zuhören und Mitsingen und damit längerem Dableiben motiviert. ⋌Hermann Sorg

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