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Dr. Hans-Helmut Dieterich

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Ellwangen. 23 Jahre stand er im Dienst der Stadtverwaltung Ellwangen. 15 Jahre davon als Erster Bürgermeister und acht Jahre als Oberbürgermeister.

Ellwangen. 23 Jahre stand er im Dienst der Stadtverwaltung Ellwangen. 15 Jahre davon als Erster Bürgermeister und acht Jahre als Oberbürgermeister. An diesem Donnerstag feiert Dr. Hans-Helmut Dieterich seinen 75. Geburtstag. Dieterich wurde am 7. Mai 1945 in Bad Saulgau geboren, verbrachte seine Kinder- und Jugendzeit aber in Schwäbisch Gmünd. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen, Berlin und Würzburg leitete er als Erster Landesbeamter die Außenstelle des Landratsamtes in Schwäbisch Hall. 1979 wurde er dann in Ellwangen zum Ersten Bürgermeister gewählt. In seiner Zeit als Bürgermeister und Oberbürgermeister sind die Tangenten gebaut worden, die eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und auch den Bau der Fußgängerzone ermöglicht haben. Allein in seiner Zeit als Oberbürgermeister wurden 95 Millionen Euro investiert, um weitere gute Voraussetzungen für die Zukunft der Stadt zu schaffen. Mit der Erarbeitung des ersten Stadtleitbildes und dem neuen Flächennutzungsplan wurden weitere wichtige Vorarbeiten für die Zukunft der Stadt geleistet. Bei seiner Verabschiedung im Jahr 2003 charakterisierte der damalige Staatsminister, Christoph Palmer, Dieterich als einen Oberbürgermeister, der "ganzheitlich gedacht und das bewahrenswerte mit dem Ziel verbunden hat, um Ellwangen zu einer wohnlichen und zukunftsorientierten Stadt zu machen". Ein Faible von Dieterich galt auch dem Erhalt und der Umnutzung von historischen Gebäuden der Stadt. Auf seine Initiative geht die Sanierung der Sebastianskapelle und die heutige Nutzung als ökumenische Begegnungsstätte zurück. Ebenso regte er den Umbau des ehemaligen Schlachthofs in der Haller Straße in einen Zustell-Stützpunkt der Post an. Nicht zuletzt war es der Umbau des ehemaligen Altenheims in der Nikolauspflege zum Alamannenmuseum, den Dieterich auf den Weg brachte. Dieterich, der historisch interessiert ist, leitete von 1985 bis 1996 die Geschicke des Geschichts- und Altertumsverein und ist dessen Ehrenvorsitzender. In seinem Ruhestand hat sich Dieterich aber auch beim Förderverein des Alamannenmuseums und bei der Sieger-Köder-Stiftung engagiert. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist nach wie vor zweiter Vorsitzender der Patriz-Hauser-Stiftung und engagiert sich in der Vesperkirche. Aufgrund der aktuellen Situation wird OB Michael Dambacher fernmündlich gratulieren und die Glückwünsche der Stadt übermitteln.

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