Ein Baum für gute Nachbarschaft in Dalkingen

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Einen Nachbarschaftsbaum pflanzten die Festgäste gemeinsam mit Landrat Joachim Bläse (vorne) und Bürgermeister Christoph Konle (zweiter von vorne)
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Wie in Rainau-Dalkingen die größte Straßenbau- und Wohnfeldmaßnahme der Gemeindegeschichte gefeiert und begangen wurde.

Rainau-Dalkingen

Dalkingen hat einen weiteren Dorfmittelpunkt. Am Freitagabend wurde pandemiebedingt mit einem dreiviertel Jahr Verspätung die Wohnumfeldmaßnahme Sechtastraße/Kapellenweg unterhalb des Neubaugebiets Pfahl eingeweiht. Die Gewichtung dieser großen Baumaßnahme, die am Ende der Gemeindekasse laut Bürgermeister Christoph Konle 2,4 Millionen Euro kostete, zeigte auch die Anwesenheit von Landrat Dr. Joachim Bläse.

Bei seinem offiziellen Antrittsbesuch mit einem Rundgang durch Rainau ließ er es sich nichtnehmen, mit den Anwohnern die Einweihung zu feiern.

„Es ist die größte Straßenbau- und Wohnumfeldmaßnahme, die die Gemeinde bis jetzt bewältigt hat“, meinte Konle. Mit der Aufdimensionierung der Regenwasserkanäle, dem neuen Straßen- und Gehweg-Belag, hat das ganze Wohngebiet eine Wertsteigerung erfahren. Um auch die gute Nachbarschaft weiter zu fördern, ist ein kleiner Versammlungsplatz entstanden, an dem mit vereinten Kräften ein Apfelbaum gepflanzt wurde.

Mit dieser Wohnumfeldmaßnahme zeigte die Gemeinde, dass auch so groß dimensionierte Projekte realisierbar seien, die die Ortschaften in die Zukunft brächten. So könne man auch, so der Bürgermeister in seiner Rede, die anstehende Sanierung der Dalkinger Gemeindehalle stemmen. An den Landrat gewandt meinte er: wenn die öffentlichen Zuschüsse weiter so sprudeln wie bisher.

Landrat: Aktiv mitgestalten

Ein Dank ging an die Ellwanger Ingenieurgesellschaft „stadtlandingenieure“ für die hervorragende Baubegleitung und die ausführende Firma Haag-Bau aus Neuler. Planer und Geschäftsführer Joachim Zorn von der Ingenieurgesellschaft verdeutliche die Zahlen der Maßnahme: 465 Meter Mischwasserkanal wurden im Untergrund verbaut, 480 Meter Straßenbeleuchtungskabel verlegt, 16000 Quadratmeter Pflastersteine aufgebracht.

Der Landrat appellierte in seinem Grußwort an die Bürger, ihr Wohnumfeld selbst zu gestalten und Orte der Begegnung zu schaffen. Denn nur so könne der ländliche Raum gegenüber den großen Zentren attraktiv sein. Sein Dank ging auch an den Planer, der seinen Teil zum gelingen beigetragen habe und das Thema Wasserentsorgung,gerade in diesem Gebiet mitbedacht habe.

Starkregen sei das Thema der Stunde und der Zukunft, gab er zu bedenken. Den Festakt umrahmte mit großer Formation der Musikverein Dalkingen unter der Leitung von Kurt Sturm.

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