Ein Friedenszeichen von Kindern für Kinder

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Rektorin Birgit Reißmüller (von links), Lehrerin Dorothee Schäffler und Konrektorin Rosi Maier überreichten die Bänder.

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Rindelbach knüpfen Freundschaftsbänder für Kinder der LEA.

Ellwangen-Rindelbach. Getreu dem Rindelbacher Schulleitbild „Gemeinsam sind wir stark“ wurden 300 Friedensarmbänder geknüpft. Die Kinder aus der Grundschule Rindelbach sowie aus der Außenklasse der Konrad-Biesalki-Schule haben voller Tatendrang innerhalb einer Woche für die ukrainischen Kinder in der LEA Ellwangen Friedensarmbänder hergestellt.

Die Faschingsferien und auch die letzten Wochen waren für viele Schülerinnen und Schüler durch Gewalt und Krieg in der Ukraine geprägt. Im Religionsunterricht haben sich die Kinder aller Jahrgangsstufen mit dem Thema „Frieden“ beschäftigt. Sie haben darüber gesprochen, was es bedeutet in Frieden zu leben und sich über Friedenssymbole und Friedensstifter unterhalten. Für Frieden auf der Welt und besonders für die Ukraine haben sie zusammen gebetet, für eine Gesprächsbereitschaft in Respekt und Wertschätzung, um miteinander einen gemeinsamen Weg zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung der Grundschule.

Im Fokus des Religionsunterrichts war dabei auch das Kirchenlied „Friedensnetz“. Getreu dem Refrain: „Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz“, knüpften die Kinder Freundschaftsbänder in den Farben der ukrainischen Flagge als sichtbares Zeichen für Frieden, Freundschaft und als Willkommensgeschenk.

Auch in der Freizeit wurden fleißig mit unterschiedlichen Materialien Bänder hergestellt, Gespräche wurden intensiviert und über weitere Hilfsaktionen in der Schule und zuhause nachgedacht. Stellvertretend für die ganze Schulgemeinschaft überreichten Rektorin Birgit Reißmüller, Konrektorin Rosi Maier und Gemeindereferentin Dorothee Schäffler im Beisein von LEA-Leiter Berthold Weiß die Freundschaftsbänder an die ukrainischen Kinder und Jugendlichen. Auch ein Plakat hatten die Schülerinnen und Schüler mit Begrüßungstext in ukrainischer Sprache gestaltet.

Nicht nur die ukrainischen Kinder, sondern auch Jugendliche aus Afghanistan und Georgien freuten sich sehr über die Überraschung. Ihre Dankbarkeit drückten sie mit einfachen Worten wie „Thank you“ und „God bless you“ aus, es gab sogar spontane und überraschende Umarmungen.

Dorothee Schäffler und ukrainische Kinder zeigen die von den Kindern der Grundschule geknüpften Bänder.

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