Ein Garten der Hoffnung für Trauernde

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Ellwangen. Die Landpastoral Schönenberg bietet ab 15. Mai einen „Hoffnungsgarten“ im Obstgarten des Tagungshauses und der Wallfahrtskirche an. Einen geliebten Menschen zu verlieren gehört zu den schwersten Momenten im Leben. Das Abschiednehmen während des Sterbens und die Phasen der Trauer nach dem Tod sind wichtig, um irgendwann wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken zu können.

Gerade das ist wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen sehr schwierig.

Ein künstlerisch gestalteter Weg soll Hoffnung für Trauernde spenden. Am 15. Mai stehen Ingrid Beck und Michaela Bremer sowie Marion Müller von 12 bis 18 Uhr für Trauergespräche bereit, die auch darüber hinaus möglich sind.

Es gelte, eine Depression zu vermeiden und einen Anstoß für Trauernde zu bieten, das Haus zu verlassen und loszugehen. Denn auch für Menschen, die während ihrer Trauer jetzt zwangsläufig pandemiebedingt alleine sind, kann so ein Schritt wichtig sein. Deshalb war für Michaela Bremer und Ingrid Beck klar: „Wir brauchen jetzt etwas. Trauer kann man nicht einfach verschieben, bis wieder alles normal ist.“

Anmeldungen zum Hoffnungsgarten sind nur für den 15. Mai erforderlich. Diese richtet man bis 14. Mai an ingrid.beck@drs.de , Tel. 07961/9249170-14 oder michaela.bremer@drs.de, Tel. 9249170-11.

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