Ein Zeichen der christlichen Kultur

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Die restaurierte Schönauer Wegkapelle wurde gesegnet. Foto: privat

Wie die restaurierte Schönauer Wegkapelle wieder ihre Bestimmung aufnimmt.

Ellwangen-Schönau. Eine kleine Prozession von interessierten Bürgerinnen und Bürger hatte sich vor der Schönauer Herz Jesu Kapelle eingefunden, um von dort in einer kleinen Prozession durch das Wäldchen auf die Anhöhe über Schönau zur Segnung der neu renovierten Wegkapelle zu gehen.

Arnolf Hauber vom Ortskuratorium Ellwangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz begrüßte die Anwesenden. In seiner Ansprache ging er auf die Geschichte der Wegkapelle ein und stellte fest, dass „Kleindenkmale ein prägendes Element unserer Landschaft und vor allem ein Zeichen unserer christlichen Kultur“ sind.

Die Schönauer Wegkapelle hatte durch Witterungseinflüsse und den ungeschützten Standort abseits der Ortslage von Schönau sehr gelitten. Auch die im Innenraum befindliche Statue des gefangenen und gefolterten Jesus von Nazareth war ebenfalls sehr in Mitleidenschaft gekommen. Sie wurde grundlegend restauriert und neu gefasst wurde.

Pfarrer Leitgöb ging in seiner Ansprache auf die verschiedene Wege ein, die wir als Menschen in unserem Leben zurücklegen. Vielleicht ging auch Pater Philipp Jeningen, so Pfarrer Leitgöb, auf diesem Weg und an der Kapelle vorbei. Aber auch das Leiden Jesu, dargestellt mit der Figur Christus im Kerker war Inhalt seiner Ansprache. Mit der anschließenden Segnung fand die Restaurierung ihren symbolischen Abschluss.

Arnolf Hauber dankte den mit der Restaurierung beauftragten Handwerkern für ihre fachlich gute Arbeit. Sein besonderer Dank galt der Familie Vaas als Eigentümer der Wegkapelle. Sie haben neben der tatkräftigen Mitarbeit eine beachtliche Summe Geld in die Hand genommen, um diese Restaurierung überhaupt zu ermöglichen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, zumal so ein Kleindenkmal keinen wirtschaftlichen Gewinn abwirft. Die Feierstunde endete mit einem kleinen Umtrunk, zu dem die Familie Vaas eingeladen hatte.

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