Eine Attraktion ist fest eingeplant

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Der Ortschaftsrat Unterschneidheim hat überlegt, wie der Spielplatz Uhlandstraße/Adalbert-Stifter-Straße neu gestaltet werden kann. Die Stahlschaukel soll abgebaut werden.

Vorstellungen für den Spielplatz an der Uhlandstraße/Adalbert-Stifter Straße.

Unterschneidheim. Er soll neu gestaltet werden. Der Spielplatz im Bereich Uhlandstraße/Adalbert Stifter-Straße. Wie, das haben die Unterschneidheimer Ortschaftsräte in ihrer Sitzung am Donnerstagabend in den Räumen der Feuerwehr beschlossen.

Die letzte Neuerung – Spielturm, Dreifachschaukel und Stahlschaukel - stammt von 2004, in der Maiennacht wurden Standkarussell und Zaun demoliert, die Stahlschaukel muss aus Sicherheitsgründen weg, eine rege Nutzung des Spielplatzes gibt’s aber absolut. So der Stand. Vier Varianten hat sich das Ortsbauamt anbieten lassen. Was für Ortsbaumeister Thomas Schimmele aber schon klar ist: Der beschädigte Jägerzaun muss abgebaut werden, dafür eine bessere Lösung und eine zusätzliche Absperrung her, damit die Kleinen in einem unbeobachteten Moment nicht auf die Uhlandstraße laufen können.

Die Ratsmitglieder waren sich mit der Verwaltung einig: Am besten gefiel die erste Variante, die Bodentrampolin - „Das wollten wir gerne als Highlight. Sowas haben wir bisher auf keinem unserer Spielplätze“, so Manuela Hammele vom Ortsbauamt -, Nestschaukel, Stehkarussell, das auch von Kindern im Rollstuhl genutzt werden kann, Schlangenschaukel oder Balancier- und Kletterkombination vorsieht.

Rita Hausenstein lobte das Konzept, das für jede Altersklasse etwas vorsehe, Josef Kohle das Stehkarussell („Wir müssen in Sachen Inklusion einfach weiterdenken“), der Bürgermeister, dass Rundkies vorgesehen ist, der langlebig und gut zu pflegen sei.

Der stellvertretende Ortsvorsteher Michael Schimmele überlegte, dass sich Eltern bei den Arbeiten am Spielplatz, die der Bauhof übernimmt, beteiligen könnten. Von zwei Vertreterinnen der Elternschaft aus Krabbel- und Spielgruppe kam die klare Rückmeldung: Die Papas sind gerne zu einem Arbeitseinsatz bereit, die Idee des Bodentrampolins ist klasse. Und als Anregung: Die Reifenschaukel wird wenig benutzt. Da könnte eine ersetzt werden.

So war die Meinung des Ortschaftsrats dann einhellig; endgültig entscheiden muss der Gemeinderat. Im Haushalt sind bislang in diesem Jahr quasi als Platzhalter 10 000 Euro eingeplant, die auf jeden Fall nicht ausreichen werden. „Für das Geld kriegen wir keine der Varianten“, war für Bürgermeister Johannes Joas klar. Angesichts derzeitiger Lieferzeiten sei ein Abrechnen im neuen Jahr aber nicht unwahrscheinlich.⋌⋌pe

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