Eine neue Begegnungsstätte für Jung und Alt

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Pfarrer Jürgen Zorn segnete die neuen Räumlichkeiten.
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Einweihungsfeier des katholischen Gemeindehauses in Dalkingen mit Anbau.

Rainau-Dalkingen. Mit der Einweihung des katholischen Gemeindehauses gab es in Dalkingen einen schönen Anlass zum Feiern. Aus dem stark sanierungsbedürftigen Gemeindehaus ist ein schmuckes, modernes Gebäude geworden, das den heutigen hohen Nutzungsansprüchen genügt. Hinzu kam ein Anbau, der einen großen Gemeindesaal beherbergt.

Pfarrer Jürgen Zorn begrüßte zu Beginn der Einweihungsfeier im neuen Anbau die zahlreichen Gäste und sagte: „Heute ist ein wichtiger, historischer Tag für die katholische Kirchengemeinde Dalkingen. Die kirchliche und bürgerliche Gemeinde zogen an einem Strang, um das Großprojekt zu stemmen.“ Mit großem Enthusiasmus und voller Elan ging man an die Realisierung der Sanierungsmaßnahme. Zorn strich heraus: „Der Altbau des Gemeindehauses entsprach einfach nicht mehr den heutigen Erfordernissen, gerade auch hinsichtlich des energetischen Zustandes.“ Hier habe dringend etwas getan werden müssen. Der Abriss des Gemeindehauses stand zu Beginn der Überlegungen. Einwände dagegen gab es vom Denkmalamt.

Das Pfarrbüro, das in den 70er-Jahren in ein neues nebenstehendes Wohngebäude ausgegliedert wurde, hat man nach der Sanierung wieder in das Gemeindehaus integriert. Es wurde energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Eine Erdgasheizung wurde eingebaut und neue Strom- und Wasserleitungen gelegt. Das Gebäude erhielt eine moderne Wärmedämmung und einen neuen Anstrich außen und innen. Die Haustechnik ist hier untergebracht, eine neue Küche und das Archiv.

Das neue Schmuckstück ist der Anbau, zu dem man über einen neu geschaffenen Verbindungsteil gelangt. Der große hell und freundlich gestaltete Gemeindesaal bietet Platz für bis zu 80 Personen. Pfarrer Zorn nannte danach die Fakten. Die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro, wovon die Kirchengemeinde 948 000 Euro investieren muss. Danach segnete der Pfarrer die neuen Räume.

Bürgermeister Christoph Konle erklärte: „Die Vergangenheit bewahren und gleichzeitig die Zukunft gestalten. Dieser Spruch lässt sich hervorragend auf das hier abgeschlossene Bauprojekt in Dalkingen übertragen.“ Zukünftig biete das Haus allen Gruppierungen Platz, um sich verwirklichen zu können, so Konle. „Wir brauchen ein gutes Miteinander und das Gemeindehaus mit dem neuen Anbau bietet beste Voraussetzungen dafür“, bemerkte Konle weiter, der mit den Worten schloss: „Ich wünsche Ihnen viele schöne Begegnungen zwischen Jung und Alt in dem Gebäudeensemble.“

Architekt Arne Wetteskind erläuterte die Details zu dem jetzt umgesetzten Bauprojekt. Der Wunsch nach größeren und freundlicheren Räumlichkeiten und einer Barrierefreiheit führte zu der Idee, einen neuen Anbau dem Gemeindehaus anzufügen, was am Ende auch in die Tat umgesetzt werden konnte, so Wetteskind.

Die gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Martina Moser dankte am Ende allen am Bau beteiligten Personen für ihren Einsatz und insbesondere dem Kirchenpfleger Werner Steckbauer. Der Musikverein Dalkingen unter der Regie von Kurt Sturm umrahmte die Einweihungsfeier mit schwungvollen Melodien. Achim Klemm

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