Auftakt zum Impfen in Ellenberg

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In der Ellenberger Elchhalle gab es am Samstag die erste von zwei Impfaktionen. Diese beiden Seniorinnen haben nun ihren ersten Pieks gegen das Coronavirus hinter sich.

Das Mobile Kreisimpfteam verabreicht 74 Männern und Frauen am Samstag in der Elchhalle die erste Impfung gegen Corona. Die Rathausteams übernehmen im Vorfeld die Organisation.

Ellenberg

Beim ersten von zwei Impfterminen in Ellenberg sind am Samstag 74 Bürgerinnen und Bürger der Virngrundgemeinden Ellenberg, Stödtlen und Wört gegen das Coronavirus geimpft worden. Nachdem alles glatt lief, soll in sechs Wochen auch die zweite Impfaktion in der Elchhalle stattfinden.

Die Verwaltungsteams der drei Gemeinden hatten im Vorfeld ihre über 80-Jährigen angeschrieben und im Fünf-Minuten-Takt einbestellt. Bei der Aktion waren die Rathausmitarbeiterinnen Marion Blumenstock-Pflanz aus Ellenberg und Helen Reeb aus Stödtlen präsent. Die dem Impftermin zugeteilte Menge an Impfdosen war jedoch auf maximal 74 Personen begrenzt. Deshalb gab es eine Warteliste, sagte der Initiator und Hauptorganisator, Bürgermeister Rainer Knecht. Nachdem drei Personen kurzfristig erkrankten und ausfielen, konnten andere nachrücken. "Wir geben keine Impfdosis zurück", so Knechts Devise.

Der Ablauf war ganz einfach. Matthias Michel, Mike Nickel, Marcella Pfeifer und Thomas Rettenmeier von der Malteser-Ortsgruppe kontrollierten im Wechsel am Halleneingang mit einem elektronischen Messgerät, ob jemand Fieber hatte. Zudem achteten sie auf das Einhalten der Hygienevorschriften. Maria Abele und Nadine Däffner vom Krankenpflegeverein schauten, ob die zu Impfenden alle erforderlichen Unterlagen und Dokumente dabeihatten. Nach der Registrierung durch Steffen Liekfeldt führte ein Arzt die Aufklärungsgespräche durch. Die Arzthelferin Beatrix Reznicek zog die Spritzen auf, die Krankenschwester Bettina Lang nahm die Impfungen vor. Danach mussten sich die Geimpften jeweils 15 Minuten lang in eine Ruhezone setzen.

Wir geben keine Impfdosis zurück.

Rainer Knecht Bürgermeister Ellenberg

Es sei super, dass er sich in der Elchhalle impfen lassen könne, freute sich der Ellenberger Neubürger Adolf Buchberger. Nach wochenlangem Suchen hatte der 81-Jährige jüngst eine Zusage für einen Impftermin in Stuttgart bekommen. Den könne er jetzt stornieren. Von der Organisation bis zur Impfung war alles in Ordnung, lobte Buchberger.

"Ich bin glücklich, unseren über 80-Jährigen die Gelegenheit bieten zu können, sich in der Gemeinde impfen lassen, ", sagte Bürgermeister Rainer Knecht. Damit könnten sie sich die Fahrt zu irgendwelchen Impfzentren sparen. Sein Dank galt vor allem dem MHD-Ortsverband unter der Leitung von Thomas Rettenmeier und Dieter Berkau mit dessen Team des Krankenpflegevereins.

Die Räumlichkeiten in der Elchhalle seien für die Impfaktion absolut geeignet, alles habe reibungslos funktioniert, urteilte der Stödtlener Schultes, Ralf Leinberger. Deshalb bat er seinen Kollegen, den auf Samstag, 8. Mai, anberaumten Termin für die Zweitimpfungen auch durchzuführen. Knecht sagte zu, dass er auch diese zweite Impfaktion organisieren wolle.

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