Fast 300 Jahre im Ellenberger Kirchenchor

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Der Kirchenchor Ellenberg hat bei seiner Cäcilienfeier langjährige Mitglieder geehrt. Foto: privat

Gute Gespräche, gemeinsames Singen, Akkordeonklänge und ein Blick in die Zukunft bei der Cäcilienfeier.

Ellenberg. Das erste Mal seit drei Jahren gab es beim Ellenberger Kirchenchor wieder eine Cäcilienfeier. Nach einem vom Chor umrahmten Gottesdienst begrüßte der Vorsitzende Günter Hopfensitz bei der anschließenden Feier im Gasthaus „Goldene Rose“ in Wört neben fast allen Aktiven mit ihren Partnern, Dirigent Dr. Hans-Georg Brendle sowie Ersatzdirigent Hans Bolsinger, Pfarrer Jens Kimmerle, Vikar Stefan Renner, Mesnerin Theresia Karger und die Kirchenpflegerin Renate Schroeter.

Bei einer Gedenkminute wurde der Verstorbenen - Pia Merz und Anna Brendle - gedacht. Hopfensitz dankte allen Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz während der vergangenen drei Jahre. Besonders hob er die Verdienste von Dirigent Brendle hervor, der „zum guten Glück über ein tolles Nervenkostüm“ verfüge, wie er augenzwinkernd anmerkte. Sein großer Dank gebühre auch Vize-Vorständin Elisabeth Grimm sowie allen Beiratsmitgliedern und Notenwart Gustav Grimm, der vor kurzem sein Amt altersbedingt abgegeben hatte.

Ehrungen

Nach dem Mittagessen folgte die Ansprache des Dirigenten und danach hieß es „Singe wem Gesang gegeben und Ehre wem Ehre gebührt“. Umrahmt von Chorvorträgen für das Singen in den Diensten der „Sacra Musica“ wurden für fünfzehn Jahre Manuela Pfeifer und Regina Söldner, für dreißig Jahre Hans Dambacher und für vierzig Jahre Ludwig Ehrler, geehrt. Keine offizielle Ehrung, jedoch ein kleines Dankeschön in Form eines kleinen Präsentes erhielten für fünfunddreißig Jahre Lieselotte Grimm, Irmgard Hirsch und Regina Ney und für fünfundvierzig Jahre Kornelia Lechner und Gustav Grimm.

Pfarrer Kimmerle bedankte sich anschließend bei den Jubilaren im Besonderen und bei „seinem“ Kirchenchor ganz allgemein. Ganz besonders würdigte er die Schola, welche während der Pandemie mit schöner Regelmäßigkeit die Gottesdienste bereichert habe.

Gemeinsam mit Hans Bolsinger und seinem Akkordeon wurden schöne, weihnachtliche Lieder gesungen und mit einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Elisabeth Ofsianka, ging der Nachmittag in die nächste Runde.

Bei guten und schönen Gesprächen in ganz entspannter Atmosphäre und bei Kaffee, Kuchen und wunderbaren Plätzchen, ließ man Vergangenes Revue passieren und freute sich der Dinge, die die Zukunft bringen möge.

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