„Jürgen“ kann Menschenleben retten

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Pfarrer Jens Kimmerke segnet das neue Einsatzfahrzeug des Malteser Hilfsdienstes.

Die Helfer-vor-Ort-Gruppe der Malteser in Ellenberg und Stödtlen freut sich über ein neues Einsatzfahrzeug.

Ellenberg. Pfarrer Jens Kimmerle zelebrierte den Gottesdienst und segnete das neue Einsatzfahrzeug der Helfer-vor-Ort-Gruppe des Malteser Hilfsdienstes in Ellenberg. „Jürgen“ heißt das Auto und Pfarrer Kimmerle nahm diesen Namen gleich in seine Predigt mit auf.

„Wer kennt Jürgen? Jürgen heißt das neue Einsatzfahrzeug“, sagte er. Es sei nicht einfach eine Seriennummer. „Jürgen“ stehe für einen Menschen, auf dessen Hilfe man hoffen könne, wenn man in einer Notsituation ist, denn Menschen bewegen dieses Fahrzeug. „Menschen, die ein Kreuz auf ihrer Uniform tragen, das Kreuz, das für alle da ist.“

Der Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes, Stephan Meßmer ging auch auf „Jürgen“ ein. Mit dem neuen Einsatzfahrzeug sei gewährleistet, die Bewohner in Ellenberg und Stödtlen im Notfall noch schneller versorgen zu können. „Mit ,Jürgen‘ wollen wir sicherstellen, dass unsere Helfer sicher an ihren Einsatzort gelangen“, sagte Meßmer und verwies auf die Sondersignalanlage, welche von Anton Uhrle samt Helfern montiert worden war.

Meßmer dankte der EnBW ODR sowie der Gemeinde Ellenberg, dem Ellenberger Krankenpflegeverein dem Musikverein Ellenberg sowie der Dorfgemeinschaft Breitenbach für die finanzielle Unterstützung beim Kauf des gebrauchten Caddy.

Ellenbergs Bürgermeister Rainer Knecht, der auch im Namen von Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger und den Feuerwehrkommandanten Reinhold Rief (Ellenberg) und Thomas Ilg (Stödtlen) ein Grußwort sprach, bezeichnete die Segnung als einen schönen Tag für die Gemeinden Ellenberg und Stödtlen. „Die Helfer-vor-Ort-Gruppe leistet einen unschätzbaren Überbrückungsdienst bei Notfällen, solange bis der Notarzt eintrifft und kann damit Menschenleben retten. Die Hilfsorganisationen wie Malteser, DRK und Feuerwehr würden stets Hand in Hand arbeiten, was letztendlich jedem zu Gute kommen würde“, so Knecht.

Petra Apelt vom Deutschen Roten Kreuz gratulierte den Maltesern zu ihrem neuen Fahrzeug und wünschte allzeit gute Fahrt. „Bringt euren Jürgen immer gut nach Hause“, rief sie den Mitgliedern der Helfer-vor-Ort-Gruppe Ellenberg zu.

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