„Kleine, routinierte Feuerwehr, auf die Verlass ist“

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Feuerwehrkommandant Reinhold Rief, rechts, mit den Geehrten und beförderten Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Ellenberg.

Viel Lob für die Ellenberger Wehr. Dieses Jahr sollen wieder mehr Übungen möglich sein.

Ellenberg. Die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ellenberg stand ganz im Zeichen des Pandemiejahres 2021 – weniger Übungen und keine Kameradschaftsabende. Trotzdem blieben die Feuerwehrangehörigen am Ball. 2021 fanden insgesamt zwölf Gruppen- und fünf Maschinistenübungen statt. Zusammen wurden 700 Übungsstunden abgehalten.

„Leider konnten wir im vergangenen Jahr wieder keine gemeinsame Übung mit dem Malteser Hilfsdienst und den Feuerwehren Wört und Stödtlen sowie der Stützpunktwehr Ellwangen und der Abteilung Pfahlheim abhalten. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr einiges nachholen können“, sagte Feuerwehrkommandant Reinhold Rief.

37 Feuerwehrkameraden stehen bei der FFW Ellenberg im aktiven Dienst, das Durchschnittsalter der Feuerwehrleute liegt bei 43 Jahren. Elf Kameraden gehören der Altersabteilung an. 2021 rückte die Feuerwehr zu drei Einsätzen aus. „Zu einer Türöffnung, zu einem Baum auf der Straße und zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person unter einem Schlepper. Zusammengerechnet waren das 30 Einsatzstunden“, so Rief.

Höhepunkt in 2021 war die Indienststellung des neuen Fahrzeugs LF/10, welches das 33 Jahre alte LF8 abgelöst hat. Hinzu kam noch eine neue Tragkraftspritze. Weitere Ersatzbeschaffung wie Uniformen, Material für den Ausbau des Anhängers und Schläuche standen ebenfalls an.

Der stellvertretende Bürgermeister Peter Higler richtete im Anschluss an die weiteren Berichte des Schriftführers, Kassierers, Kassenprüfers, der Gerätewarte und der Altersabteilung die Grußworte an die Versammlung. Die Feuerwehrführung wurde einstimmig entlastet.

Higler vertrat Bürgermeister Rainer Knecht, der erkrankt war und sich entschuldigen ließ. Weitere Grußworte sprach Kreisbrandmeister Otto Feil. Dieser bedankte sich bei allen Feuerwehrmitgliedern der FFW Ellenberg für ihr Engagement. „Ich sehe die Feuerwehr Ellenberg als eine kleine, routinierte Wehr, die keine großen Wellen macht und auf die immer Verlass ist“, so Feil. In seiner Ansprache verwies Feil auch auf die Abnahme des Leistungszeichens, welche heuer in Ellenberg stattfindet. Außerdem lud er die Feuerwehr zum Kreisfeuerwehrfest im Juli nach Westhausen ein.

Aktuell arbeitet die Feuerwehrführung an einem Konzept, das in Zukunft die Einsatzkräfte der Feuerwehr Ellenberg als Unterstützungs- und Ergänzungseinheit der Feuerwehr Ellwangen bei Einsätzen zur Hilfeleistung auf der A7 vorsieht.

Feuerwehrkommandant Rief und Kreisbrandmeister Feil ehrten langgediente Mitglieder der Ellenberger Wehr: Für 20 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurde Ingo Herget und für 30 Jahre wurden Andreas Grimm und Rainer Ehrler geehrt. 40 Jahre im Dienst der Feuerwehr stehen Roland Fuchs und Thomas Walter. Sie wurden mit dem Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold gewürdigt.

⋌Martin Bauch

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