Ellwangen geht gegen illegale Wasserentnahme vor

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Trotz Verbotsschildern wird aus Seen, Brunnen und Quellen auf der Ellwanger Gemarkung wiederholt illegal Wasser entnommen.

Trotz Verbotsschilder entnehmen Personen größere Wassermengen.

Ellwangen. Die Stadt Ellwangen will gegen illegale Wasserentnahmen an Seen, Brunnen und Bächen vorgehen. Das teilt die Stadtverwaltung in einem Schreiben mit. Das Landratsamt Ostalbkreis hat vor wenigen Wochen die illegale Wasserentnahme im gesamten Kreisgebiet untersagt. Demnach ist unabhängig von der Menge jegliche Wasserentnahme verboten. Eine allgemeine Ausnahme für die Landwirtschaft zur Wasserentnahme gebe es grundsätzlich nicht. Dennoch hat die anhaltende Trockenperiode auch in Ellwangen zu zahlreichen nicht genehmigten Wasserentnahmen geführt: Trotz der öffentlichen Bekanntmachung des Verbots und dem Aufstellen von Verbotsschildern haben Personen wiederholt größere Wassermengen dem natürlichen Wasserkreislauf entzogen. Teilweise wurden Behälter mit über 500 Litern Fassungsvermögen an den öffentlichen Gewässern (Seen, Brunnen und Quellen) abgefüllt.

Die Stadt wird deshalb ab sofort in regelmäßigen Abständen die öffentlichen Gewässer kontrollieren und wird ab sofort die illegalen Entnahmen mit Bußgeld ahnden. Dazu ergänzend weist die Stadt auf die sehr hohe Waldbrandgefahr und die ausgetrocknete Bodenvegetation hin. Aus diesem Grund ist das Anzünden von offenem Feuer (z.B. Lagerfeuer) untersagt. „Die aktuelle Situation lässt keine andere Handhabe zu“, so Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle.

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