Ellwanger Krippen im Blick

Annette Bezler, Leiterin des SK-Museums Ellwangen, referierte beim Katholischen Frauenbund.

Ellwangen. Zur Adventsfeier des Katholischen Frauenbundes Ellwangen begrüßte Vorstandsmitglied Ute Abele im Saal des Jeningenheims die Mitglieder und Freundinnen mit einem Gedicht nach Simon Dach, einem Dichter aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Damit war eine weihnachtliche Atmosphäre geschaffen und Annette Bezler, Chefin des SK-Museums Ellwangen, erläuterte mit Wort und Bild Krippen in Ellwangen.

Nach der Retzbachkrippe aus Ton in der Krypta der Basilika staunten die Frauen über die Arme-Leute-Krippe im Kreuzgang. Die Figuren von Sieger Köder besitzen keine bunten Kleider, sondern sind in Zeitungspapier eingehüllt. Über die Geschichte und Entstehung der großen Krippe in der Schönenbergkirche berichtete Annette Bezler ausführlich.

In der evangelischen Stadtkirche -etwas überraschend - befindet sich eine Tonkrippe, von evangelischen Frauen gestaltet. Alle Figuren stehen „gleichberechtigt“ auf einer Ebene.

Beim visuellen Besuch der Franziskuskappele im Kinderdorf bewunderten die Frauen Köders großes Weihnachtsbild. Es fällt auf, dass die Krippe und der Altar identisch sind.

Zum Schuss stellte Bezler das Weihnachtsbild von Köder im Jeningensaal vor. Hier liegt nicht das Jesuskind in der Krippe, sondern die aufgeschlagene Bibel mit dem Text: Und das Wort ist Fleisch geworden.

Die Frauenbundsfrauen stimmten zwischendurch freudig die Adventslieder an.

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