Ellwanger THW hilft beim G7-Gipfel

+
Das THW auf dem Sammelplatz bei Elmau.

Mehrere Wochen vor dem Gipfel und etliche Tage danach: Wie das Ellwanger THW in Elmau beim Auf- und Abbau und der Versorgung der beim Gipfel eingesetzten Organisationen unterstützte.

Ellwangen/Elmau. In Bayern trafen sich vom 26. bis 28. Juni Staats- und Regierungschefs aus Japan, Italien, USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Deutschland zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Das THW war neben der eigentlichen Gipfelzeit auch mehrere Wochen beim Aufbau sowie mehrere Tage nach dem Gipfel beim Abbau beteiligt. Insgesamt waren rund 1000 THW Kräfte im Rahmen des G7-Gipfels aktiv, an Spitzentagen waren bis zu 500 THW-Kräfte gleichzeitig vor Ort.

Dabei leisteten sie vielseitige technisch-logistische Hilfe. Sie sorgten beispielsweise, dank 850 Scheinwerfern und Strahlern, betrieben von 80 mobilen Hochleistungsaggregaten, für Sicherheit. Die Aufgaben der Helferinnen und Helfer waren außerdem: Koordination der Einsatzkräfte, Instandsetzung von Straßen, Reparatur von Einsatzfahrzeugen und Geräten, Verpflegung sowie die Tanklogistik für andere Einsatz-Organisationen. Diese unterstützte das THW darüber hinaus mit mobilen Führungs- und Lageanhängern sowie Fernmeldezentralen. Polizei, Bundeskriminalamt, Rettungsdienste und Feuerwehr waren mit dem THW verzahnt.

Der Ellwanger Ortsverband war mit den Schwerpunkten Logistik seit dem 17. Juni im Einsatz. Alle Helfer waren im Schichtsystem rund um die Uhr in den Bereichen Verpflegungsstelle und Beschaffungen eingesetzt. Neben der Verpflegungsausgabe gehörte auch die Organisation und Transport von Nachschub zu den Aufgaben des schnell eingespielten Teams.

Insgesamt waren 32 Helferinnen und Helfer aus den Regionalbereichen Göppingen und Biberach bis zu 14 Tage eingesetzt. Zahlreiche politische Vertreter besuchten die Verpflegungsstelle, um den eingesetzten Kräften zu danken, darunter Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesinnenministerin Nancy Faeser und der bayrische Innenminister Joachim Herrmann.

Das THW Ellwangen blickt auf einen erfolgreichen und sehr interessanten Einsatz mit ganz besonderen Anforderungen und Bedingungen zurück.

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

Mehr zum Thema

Kommentare