Erster Besuch in Trojan

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Das Foto zeigt OB Dambacher mit einem Vertreter des örtlichen Brauchtumsvereins beim Traditionsfest „Der Trojaner - Soldaten und Pflaumenzüchter“.

Bei seinem Bulgarien-Besuch wurde der Ellwanger OB Michael Dambacher von Ulrich Nagl und Ulrich Schwarzmaier begleitet.

Ellwangen/Trojan. Die Auswirkungen der Pandemie hatten bislang einen Besuch verhindert. Nun war es vor kurzem zum ersten Mal möglich, dass Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher in die bulgarische Stadt Trojan reisen konnte.

Offizieller Anlass zu diesem Antrittsbesuch war die Einladung zu dem Historienspektakel „Der Trojaner - Soldaten und Pflaumenzüchter“, mit welcher die Trojaner an die heldenhafte Verteidigung ihrer Stadt durch die Pflaumenzüchter gegen die anrückenden Türken erinnern.  Begleitet wurde Michael Dambacher vom kommissarischen Schulleiter des Hariolf-Gymnasiums, Ulrich Schwarzmaier, sowie dem Leiter der Stabstelle Konversion, Ulrich Nagl.

Im Gespräch mit Trojans Bürgermeisterin Mihaylova wurden dann die Möglichkeiten eines zukünftigen Austausches diskutiert. Hierbei war man sich einig, dass der Schüleraustausch des Hariolf-Gymnasiums mit der Trojaner Partnerschule im Frühjahr 2023 fortgeführt werden soll. Diese Begegnung, die bis zum Beginn der Pandemie im jährlichen Wechsel stattfand, wird dann in Ellwangen stattfinden.

Ein besonderes Anliegen der bulgarischen Bürgermeisterin war es, den Austausch auch im touristischen Bereich zu erweitern. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen soll eine Bewerbung des Trojan umgebenden Balkangebirges in Ellwangen stehen. Eine erste Präsentation des touristisch interessanten Gebietes soll bereits beim kommenden Kalten Markt stattfinden.

Weitere Gespräche fanden auch mit der örtlichen Industrie in Trojan statt. Interessantes Detail war hierbei, dass bereits ein Trojaner Möbelhersteller einen direkten Kontakt mit Ellwangen pflegt: Er beliefert bereits heute die Betzold-Gruppe mit Schulmöbeln. Ein anderer Hersteller hingegen stellt Möbel für IKEA her.

Uli Nagl stellte bei dem Besuch die EATA und ihre  Möglichkeiten für die Ausbildung von Jugendlichen in Deutschland vor. Bei dem Besuch der bulgarischen Schülerinnen und Schüler im Frühjahr sollen diese  auch einen Einblick in die Ausbildungsakademie bekommen.

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