Ferienprogramm kostete 7000 Euro

Unterschneidheim arbeitet in nur 30 Minuten Vergaben und Rückblick auf Ferienprogramme ab.

Unterschneidheim. Schnell ging es: Alles war in 30 Minuten im öffentlichen Teil der Sitzung des Gemeinderates Unterschneidheim in der Zöbinger Turnhalle besprochen. Es ging in der Sitzung unter anderem um die Vergabe der Bodenbeläge und mobile Trennwände im neuen Rathaus. Die Bodenbeläge sind unterschiedlich gestaltet. So wurden Teppich, Holz und Fliesenarbeiten vergeben.

Die eingegangenen Vorschläge wurden nach der Submission am 28. September durch das Architekturbüro Kauffmann Theilig & Partner geprüft. Erfreulich war, dass sich auf alle Ausschreibungen zwischen zwei und sechs Anbieter ein Angebot abgaben, so dass es eine gute Auswahl gab. Die Angebote waren auch günstiger als erwartet.

Vergeben wurde dann die Arbeiten für den Teppichboden an die Firma Moll Parkett- und Fußbodentechnik, Deiningen, für 35 000 Euro.

Die Bodenbelagsarbeiten für den Holzboden, der im ersten Obergeschoss verlegt werden, gingen an die Firma Fußbodentechnik Stern GmbH, Tannhausen für 28 300 Euro. Geplant ist hier ein Fußboden in Eiche rustikal, wobei sich hier noch eine Änderung in Eiche Natur ergeben kann. Doch auch in diesem Falle ist die Firma Stern der günstigste Anbieter.

Die Fliesenarbeiten wurden an Fliesen Röhlich, Wendelstein, für 92 800 Euro vergeben. Diese Firma ist der größte Fliesenanbieter in Deutschland. Ebenso werden zwei mobile Trennwände für das neue Rathaus angeschafft. Diesen Auftrag erhielt die Firma Dorma Hüppe aus Westerstede, dem Weltmarktführer für diese Artikel.

Ferienprogramm lockt 266 Kinder zu 30 Veranstaltungen

Bürgermeister Johannes Joas gab einen Überblick zum Ferienprogramm 2022, das in den Sommerferien stattfand. Insgesamt fanden 30 Veranstaltungen statt, bei denen 266 Kinder dabei waren. 17 Vereine waren am Programm beteiligt und auch die Gemeinde hatte neun Veranstaltungen organisiert. Vor allem in der Altersgruppe der sieben bis zwölf-jährigen fand das Programm einen guten Anklang. Bei vielen der angebotenen Veranstaltungen lagen mehr Anmeldungen als Plätze vor. So konnten die Kinder ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm in den Sommerferien erleben.

Ebenso war die Ferienbetreuung in den Herbstferien ein großer Erfolg. Für Kinder zwischen sieben und elf wurde an zwei Wochen einiges geboten. Jeweils von 9 bis 16 Uhr wurden die Kinder von zehn Betreuern in Obhut genommen.

Spielen, Toben und Turnen standen ebenso auf dem Programm wie jeden Tag ein besonderes Experiment. Bereits die erste Woche war mit 30 Kindern ausgebucht. Für die Eltern fiel ein Betrag von 40 Euro pro Woche an. Dieser wurde für Material, Getränke und einen Ausflug ins explorhino, verwendet.

Für die Gemeinde kamen Kosten in Höhe von 7000 Euro zu. Das bedeutet pro Kind 171 Euro. „Das ist eine Dienstleistung der Gemeinde zu Gunsten der Eltern,“ sagte Bürgermeister Johannes Joas.

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

Kommentare