Firma Aurnhammer will Betrieb erweitern

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Die Firma Aurnhammer Holz in Eigenzell plant an dieser Stelle ihre Betriebserweiterung, die eine Fläche von 1,2 Hektar umfasst.

Im Rindelbacher Gremium sind die Betriebserweiterung, Hundekot und die Verkehrsschau Thema.

Ellwangen-Eigenzell. Die holzverarbeitende Firma Aurnhammer in Eigenzell möchte sich vergrößern. Der ortsansässige Betrieb benötigt dringend zusätzliche Lager- und Verarbeitungsflächen. Der Rindelbacher Ortschaftsrat beriet nun über die Aufstellung eines Bebauungsplanes, der für gut befunden wurde.

„Die Betriebserweiterung dient dem Erhalt der bestehenden und der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen“, erklärte der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Klaus Ehrmann. Der geplante Bereich befindet sich direkt östlich, angrenzend an die Firma Aurnhammer Holz.

Klaus Ehrmann erläuterte weiter: „Aufgrund der zunehmenden Bedeutung nachhaltiger und klimaneutraler Bauweisen erfährt der Rohstoff Holz als zukunftsorientierter Baustoff an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist die Rohwarenversorgung ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für den holzverarbeitenden Betrieb.“

1,3 Hektar großes Plangebiet

Eine Erweiterung an einem anderen Standort würde nur zu einem zusätzlichen Verkehr zwischen den Betriebsteilen führen. Um der Umgebungsbebauung gerecht zu werden, würde die Erweiterung auf der Betriebsseite erfolgen, die der bestehenden Wohnbebauung abgewendet ist. Das rund 1,3 Hektar große Plangebiet befindet sich im Nord-Osten von Eigenzell. Derzeit wird es als landwirtschaftliche Fläche genutzt. Das neue Plangebiet in Eigenzell soll nun als Gewerbegebiet festgesetzt werden.

Die Andienung der Erweiterungsflächen soll über die Hornbergstraße und das Betriebsgelände geschehen.

Ortschaftsrat Georg Mai begrüßte die Betriebserweiterung der holzverarbeitenden Firma in Eigenzell und die Aufstellung des zugehörigen Bebauungsplanes: „Es ist gut, dass man dieser ortsansässigen Firma die Chance gibt, sich zu erweitern. Die Vergrößerung der Lagerkapazität kann ich nur begrüßen. Damit kann der Bestand gehalten werden und die Firma kann sich weiter entwickeln, um sich so erfolgreich am Markt zu behaupten.“ Der Gemeinderat  soll nun für das Plangebiet die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Hornbergstraße Nord II“ beschließen.   

 

Was tun mit Hundekot? Ortschaftsrat Johannes Voltenauer beklagte sich über die Verschmutzungen, die durch Hundekot in Rindelbach verursacht werden. „Das Thema Hundekot hat mittlerweile ein unerträgliches Ausmaß in Rindelbach angenommen. Verstärkt hat sich alles durch Corona, weil sich in dieser Zeit immer mehr Leute einen Hund angeschafft haben.“ Voltenauer plädierte dafür, dass Maßnahmen gegen diese Unsitte ergriffen und Fälle nachverfolgt werden sollen.

Gremiumskollege Georg Mai pflichtete ihm bei: „Im Bereich von Kindergärten und Kinderspielplätzen ist das Verhalten von Hundebesitzern, die dort die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht wegräumen, ein absolutes Unding.“ Der stellvertretende Ortsvorsteher Dirk-Michael Wagner erklärte: „Das Ordnungsamt war in dieser Angelegenheit bereits aktiv, aber anscheinend reicht eine Verwarnung nicht mehr aus.“

Verkehrsschau: Dirk-Michael Wagner gab die Ergebnisse der jüngsten Verkehrsschau bekannt, die Mitte November vergangenen Jahres in Rindelbach stattfand. Eine Querungshilfe in Rattstadt soll auf Höhe der Haldenstraße/Landesstraße für mehr Sicherheit sorgen. Grunderwerb muss dafür noch getätigt werden. Eine Verlängerung der Tempo-30-Zone im Anschluss an die Kellerhausstraße in Richtung Rindelbacher Bäckerei bis zur Kreisstraße sei nicht möglich, so Wagner.   

Mitfahrbänkle: Drei Mitfahrbänkle werden laut Wagner in Eigenzell, in Rattstadt und Stocken aufgestellt. „Sie werden im März geliefert und vom Baubetriebshof aufgestellt.“   ⋌AK

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