Flächenbrand gerade noch eingedämmt

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Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht auch in Wäldern und auf den Feldern im Ostalbkreis Brandgefahr.
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Trockenheit setzt Stödtlen zu. Bereits drei Brände. Neues Löschfahrzeug kommt, wird aber teurer.

Stödtlen. Die Trockenheit macht der Natur, wie auch den Feuerwehreinsatzkräften derzeit erheblich zu schaffen. Stödtlens Bürgermeister Ralf Leinberger berichtete im Gemeinderat: „Unsere Freiwillige Feuerwehr musste zu drei Einsätzen ausrücken und es gab es einen schweren Sturm.“

Flächenbrand nahe Schweinestall eingedämmt

Nördlich von Regelsweiler gab es einen Flächenbrand. „Mehrere Landwirte waren beim Ausbruch glücklicherweise vor Ort und setzten sofort einen Notruf ab. Unsere Wehr, die aus Wört und aus Mönchsroth kamen rasch zu Hilfe und so konnte das Feuer bald unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. In der Nähe befindet sich ein größerer Schweinestall in Regelsweiler. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hätte alles passieren können, wenn die Hilfe nicht so rasch gekommen wäre“, zeigte sich der Bürgermeister erleichtert, der sich im Gemeinderat bei allen Feuerwehrkameraden für ihren Einsatz herzlich bedankte.

Löschfahrzeug für Stödtlen wird teurer

Der Bürgermeister informierte in diesem Zusammenhang über die geplante Neubeschaffung des Löscheinsatzfahrzeuges LF 10 in Stödtlen. „Die ursprünglich kalkulierten Kosten reichen nicht aus. Wir müssen jetzt mit 440 000 Euro für das Löschfahrzeug rechnen.“

Ralf Leinberger berichtete außerdem, dass die Gemeinde nun ein Auto für den Bürgerfahrdienst beschafft hat, zu Kosten in Höhe von 18 600 Euro. Das Fahrzeug soll Anfang September erstmals zum Einsatz kommen. Ein neuer Info-Flyer über das Bürgerauto ist derzeit in Arbeit und soll verteilt werden.

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