Flüchtlinge aus der Ukraine sind in LEA Ellwangen angekommen

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Ellwangen aus der Luft mit der LEA im Vordergrund

Am späten Sonntagabend kamen die Ukrainerinnen und Ukrainer im Rahmen einer Privatinitiative in der LEA an. 

Ellwangen. Am Sonntagabend informiert Landrat Dr. Joachim Bläse, dass im Rahmen einer Privatinitiative der Firma Omnibus Grötzinger mit drei Bussen Hilfsmittel in die Ukraine gebracht wurden. "Die Buscrew inklusive der Fahrer haben nun in einer beispielhaften Weise ca. 120 Menschen, überwiegend Frauen und Kindern die Flucht ermöglicht. Sofern die Menschen im Ostalbkreis bleiben wollen, sollen diese in Kommunen untergebracht werden. Mir liegen schon sehr viele kommunale Angebote vor. Dies muss aber gut vorbereitet werden, zumal die Zusammensetzung der einzelnen Personen-Gruppen noch unbekannt ist", berichtet Bläse. 

Es wurde daher vereinbart, dass die Menschen zunächst in der LEA aufgenommen und versorgt werden. Neben anderen Verantwortlichen war auch der Landrat selbst vor Ort, um die Menschen in Empfang zu nehmen und um sich ein Bild zu machen. "Morgen früh werden wir dann mit der Task Force und zusätzlichen Kräften der Landkreisverwaltung die Zuteilung an die Kommunen vorbereiten und so schnell wie möglich starten", sagt Bläse in der Mitteilung.

Im Rahmen der Hilfsaktion #RosensteinConvoi in Zusammenarbeit mit der Firma Groetzinger werden nun Unterkunftsmöglichkeiten gesucht. Dazu wurde hier eine Internetseite eingerichtet, wo Bürgerinnen und Bürger ihre Unterkunftsmöglichkeiten anbieten können.

Auch die Stadt Heidelberg erhöht ihre Kapazitäten für Ukraine-Flüchtlinge im Ankunftszentrum, berichtet HEIDELBERG 24*.

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