„Friedensarbeit muss mit Aktionen gelebt werden“

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In diesem Jahr war die Beteiligung am Friedenslauf leider nur gering. Foto: AK
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Nur einekleine Gruppe macht beim Friedenslauf mit. Waffenstillstand in der Ukraine gefordert.

Ellwangen. Leider war die Beteiligung am diesjährigen Friedenslauf nur gering. In ihm war die Mahnwache eingebunden.

Frostige Temperaturen verhinderten einen womöglich besseren Zuspruch. Bürgermeister Volker Grab dankte kurz vor dem Start des Friedenslaufes am Fuchseck den Veranstaltern der Ökumenischen Friedensdekade für ihr Engagement: „Es ist gerade in diesen Zeiten massiver Kriegshandlungen umso wichtiger, auf Missstände hinzuweisen.“ Friedensarbeit sei unerlässlich und müsse mit Aktionen gelebt werden, stellte Ellwangens Bürgermeister klar.

Dr. Dietrich Böhme vom Aktionsbündnis Mahnwache griff in seinem Redebeitrag das Völkerrecht auf und die fortwährenden Verstöße dagegen: „Das Völkerrecht dient dem Erhalt des Weltfriedens. Der russische Angriff auf die Ukraine, die Annexion von ukrainischen Gebieten und Kriegsverbrechen sind eklatante Verstöße gegen das Völkerrecht. Leider wird das Völkerrecht immer wieder gebrochen, auch von Seiten des Westens.“ Jeder Bruch des Völkerrechts trage dazu bei, dass das Recht des Stärkeren sich durchsetze.

Abrüstung und Deeskalation

Dietrich Böhme forderte Abrüstung ein, Deeskalation, Kooperation und im Falle des Krieges gegen die Ukraine vor allem Waffenstillstand und Verhandlungen.

Pfarrer Martin Schuster stimmte danach das Dekadelied „Überwindet Gewalt“ an, in das die Mahnwache-Besucher lautstark einstimmten, bevor sich die kleine Gruppe der Friedensläufer auf den Weg in Richtung Schlossweiher und Waldstadion machten. ⋌Achim Klemm

Bevor sich die Friedensläufer am Fuchseck auf den Weg machten, sprach Dr. Dietrich Böhme (links) vom Aktionsbündnis Mahnwache über Völkerrechtsverletzungen. Er mahnte zu einem Waffenstillstand in der Ukraine. Foto: AK

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