Galopp mit Horrido und Hundsgebell bei der Schleppjagd in Ellwangen

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Das Feld der Reiterinnen und Reiter
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Rund 30 Reiterinnen und Reiter und zahlreiche Schaulustige erleben bei der Schleppjagd in Rindelbach einen herrlichen Tag in wundervoller Landschaft.

Galopp mit Horrido und Hundsgebell bei der Schleppjagd in Ellwangen

Die Reiterlichen Jagdhornbläser begleiteten die Reiterinnen und Reiter.
Die Reiterlichen Jagdhornbläser begleiteten die Reiterinnen und Reiter. © Königer, Gerhard
15 Hindernisse waren auf der Jagdstrecke aufgebaut, die aber auch umreitbar waren.
15 Hindernisse waren auf der Jagdstrecke aufgebaut, die aber auch umreitbar waren. © Königer, Gerhard
Die Jagdstrecke bot Gelegenheit für einige herrliche Galloppaden.
Die Jagdstrecke bot Gelegenheit für einige herrliche Galloppaden. © Königer, Gerhard
Den Zuschauern boten sich an vielen Orten einmalige Blicke auf das Geschehen.
Den Zuschauern boten sich an vielen Orten einmalige Blicke auf das Geschehen. © Königer, Gerhard
Immer wieder wurden zur Schonung der Tiere auch Schrittpassagen geritten.
Immer wieder wurden zur Schonung der Tiere auch Schrittpassagen geritten. © Königer, Gerhard
Für die Jagdhunde gab es zum Abschluss einen Rindermagen, das Curree.
Für die Jagdhunde gab es zum Abschluss einen Rindermagen, das Curree. © Königer, Gerhard
Das Feld der Reiterinnen und Reiter
Das Feld der Reiterinnen und Reiter © Königer, Gerhard

Ellwangen-Rindelbach

Der Tag hätte nicht besser sein können: bei herrlichem Sonnenschein folgten rund 30 Reiterinnen und Reiter der Hardt-Meute bei der Rindelbacher Schleppjagd über Wiesen und Felder, durch Wald und Flur. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer, die mit Fahrrad, E-Bike oder auf einem der beiden von Traktoren gezogenen Planwagen dem Reiterfeld folgten, war mindestens viermal so groß. Vor dem Stelldichein traf man sich auf dem Gelände des Reit- und Fahrverein Rindelbach, wo Johannes Voltenauer als Jagdherr auf die lange Tradition des Jagdreitens in Rindelbach verwies. Dass man nun schon die 16. Schleppjagd reiten könne, sei vor allem den Vereinsmitgliedern Bettina und Clemens von Welck als begeisterte Jagdreiter und Werner Schießl zu verdanken, die entsprechend Vorarbeit geleistet hatten. Voltenauer dankte auch den Landwirten, die den Überritt ihrer Felder gestatteten.

Die Reiterlichen Jagdhornbläser Ellwangen brachten mit ihren Signalen Musik in das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Landschaft. Am Auslauf des Kressbachsee stießen die 11 Jagdhunde der Hardtmeute des badischen Schleppjagdvereins zum Feld der Reiterinnen und Reiter. Es gab eine kurze Ansprache, Bettina von Welck wies auf Besonderheiten der 15,1 Kilometer langen Jagdstrecke hin, die mit 15 Naturhindernissen bestückt war. Alle Hindernisse konnten auch umritten werden. Zwei Reiter legten nun die „Spur“, der die Hundemeute mit Andrea Wiehn als Master of Hounds mit lautem Gebell folgte. Dahinter folgte das Reiterfeld.

Durch den Wald ging es in einem Bogen Richtung Holbach, während die schaulustigen „Verfolger“ den direkten Weg am See entlang nahmen und sich am nächsten Hindernis aufstellten. Zwei Hunde hatten die Meute verloren und sprangen bellend mit der E-Bike-Gruppe mit. Sie wurden schnell von den Helfern des Schleppjagdvereins wieder eingefangen. Für die Hunde wurde immer wieder kurze Stopps eingelegt, um die Tiere mit Wasser zu versorgen. Und auch auf die Pferde wurde viel Rücksicht genommen. Es war ganz bestimmt keine „wilde Jagd“, sondern ein entspanntes Vergnügen, einige schöne Galoppaden, einige Sprünge aber auch schöne Schrittstrecken im schattigen Wald. Die Zuschauer erlebten herrliche Szenen und begrüßten die Jagdreiter stets mit „Horrido“. In Kalkhöfe war Rast, da hatte auch der Hufschmied zu tun. Dann ging es an der Jagst entlang zurück nach Rindelbach, wo den Hunden beim „Curree“ ein Rindermagen zur Belohnung serviert wurde. Gerhard Königer

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