Gebäude unter der Lupe

Ellenberg geht sensibel mit Energieressourcen um.

Ellenberg. Heiko Kelnberger von der EnBW/ODR hat den Gemeinderäten den kommunalen Energiebericht vorgestellt. Kelnberger hatte zusammen mit Ellenbergs Kämmerer Jürgen Bieg die Daten der Gemeinde zusammengetragen und nach verschiedenen kommunalen Gebäuden sortiert. So wurden unter anderen die Grundschule, das Rathaus, der Bauhof, das Feuerwehrgerätehaus, die Elchhalle, die Kläranlage, aber auch die Straßenbeleuchtung unter die Lupe genommen. Und bei allen Gebäuden konnte beim Wärmeverbrauch, bei Licht- und Kraftstrom und beim Wasserverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren ein zum Teil deutlicher Rückgang des Verbrauchs festgestellt werden.

Kelnberger stellte fest, dass die Tanks- und Gaslager voll seien, und die Einsparung des Co2-Ausstoßes sei im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesenkt worden, was dem Ausstoß von 1,5 Einfamilienhäusern entspreche.

Alle kommunalen Gebäude hätten mit einem Minusverbrauch im Vergleich zum vorigen Jahr abgeschlossen. Sogar das in die Jahre gekommene Rathaus, das energetisch nicht mehr zeitgemäß sei.

„Man merkt in Ellenberg, dass mit Energie-Ressourcen sehr sensibel umgegangen wird“, sagte Kelnberger und belegte seine Aussagen mit verschiedenen Balkendiagrammen für die jeweiligen Gebäude, wobei die Farbe Grün für einen Rückgang der Verbrauchswerte in Wasser, Strom und Wärme sprach. Im Bereich Strom habe zum Beispiel sicherlich die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel zur Einsparung beigetragen. ⋌HA

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