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Graugans wird zur Problemgans

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Von: Alexandra Rimkus

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Sie breiten sich an den Seen im Ostalbkreis immer stärker aus. Auch am Bucher Stausee lebt eine große Grauganspopulation. Jetzt wurden Maßnahmen zur Eindämmung gefordert.
Sie breiten sich an den Seen im Ostalbkreis immer stärker aus. Auch am Bucher Stausee lebt eine große Grauganspopulation. Jetzt wurden Maßnahmen zur Eindämmung gefordert. © Archiv

Auf der Verbandsversammlung wird eine Reduzierung der Grauganspopulation am Bucher Stausee gefordert.

Rainau-Schwabsberg. Die Graugans ist Thema in der jüngsten Sitzung des Zweckverbands Erholungsgebiet Rainau-Buch gewesen. Die Gans habe sich am Bucher Stausee fast schon zur Plage entwickelt, mahnte Zwecksverbandsmitglied Erich Migl.

Migl forderte in diesem Zuge vom Verbandsvorsitzenden, Landrat Joachim Bläse, wirksame Maßnahme zur Reduzierung der Überpopulation. "Die ungehemmte Ausbreitung der Gänse ist nicht mehr normal und es trifft nicht nur den Bucher Stausee", sagte Migl. Landrat Joachim Bläse nahm die Anregung auf, erklärte aber auch, dass ein Abschuss der Vögel nicht in Frage kommt.

Es wird nicht geschossen

"Es ist ein lästiges Thema, aber schießen werden wir am Bucher Stausee ganz sicher nicht", erklärte Bläse mit Nachdruck. Man werde bei der Bekämpfung der Graugans auf "legale Methoden" zurückgreifen. Gegebenenfalls müsste man - ähnlich wie bei Tauben -  die Gelege der Gänse aufspüren, um dann die Eier zu entnehmen beziehungsweise gegen Gipseier austauschen. Bis zur nächsten Verbandsversammlung im Herbst will sich Bläse mit seinen Fachbehörden besprechen, wie genau der Kampf gegen die Ausbreitung der Graugans aussehen kann.

Mehr von der Verbandsversammlung in Schwabsberg lesen Sie hier:

In den Bucher Stausee wird weiter investiert

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