Gremium stimmt Erweiterung des Gewerbegebiets in Zöbingen zu

+
Unterschneidheim plant, seine Gewerbegebiet in Zöbingen zu erweitern und für die Zukunft Reserveflächen zu schaffen.
  • schließen

Für eine vielfältige Gewässerstruktur: Am Aalbach soll einAuwaldstreifen entstehen.

Unterschneidheim-Zöbingen. In der letzten Ortschaftsratssitzung der Zöbinger Räte im Jahr 2023 ging es um die Erweiterung des Gewerbegebietes „Sparrenloh“. Das Ingenieurbüro Grimm aus Ellwangen hatte die Entwurfsplanung vorgelegt.

Da im Gewerbegebiet „Sparrenloh“ fast alle Plätze verkauft sind, ist eine Ausweitung von Nöten. Zöbingen liegt für Gewerbe prädestiniert zwischen Nördlingen und Ellwangen mit der Anbindung durch die L 1060 an die A7. Das gesamte Gebiet wird als Gewerbegebiet ausgewiesen und orientiert sich am bisherigen Gebiet. Landschaftsschutzgebiete und Ähnliches sind durch die Planung nicht betroffen. So konnten die Ortschaftsräte einstimmig zustimmen.

Ein weiterer Punkt an diesem Abend war das Entwicklungskonzept Aalbach. Bereits 2016 hatte die Gemeinde Unterschneidheim auf einer Fläche von 8,4 Hektar bei Sechtenhausen für sein Ökokonto verschiedene Maßnahmen durchzuführen. Diese Maßnahmen sollen nun am Aalbach fortgesetzt werden. So soll dort die Gewässerstrukturvielfalt gefördert werden. Dazu ist vorgesehen, am südlichen Damm vor allem Erlen zu pflanzen. Es soll ein Auwaldstreifen entstehen, der Aalbach wird - soweit ausreichend Raum vorhanden ist - in das ursprüngliche Bachbett verlegt. Wo dies nicht möglich ist, sollen Ausbuchtungen, Störsteine und Kiesmaterial die Strömung beeinflussen.

Freude herrschte im Ortschaftsrat Zöbingen über die Planungsvereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg zur Ortsumfahrung Zöbingen. „Seit vielen Jahren bemühen wir uns darum, nun kommt Bewegung in die Sache“, freute sich Ortsvorsteher Roland Gloning. Die ersten Schritte zur Planung, die neun Schritte umfasse, könnten nun angegangen werden. Erfreulich auch, dass Zöbingen losgelöst von Röhlingen geplant werden könne. Der Ostalbkreis übernehme auch einen Teil der Planungskosten.

Für das Jahr 2023 werden die Mittel für verschiedene Projekte bei der Gemeinde Unterschneidheim angemeldet. Angegangen werden soll die Brücke an der Straße zur Heidmühle und die Umgestaltung des Friedhofes für Rasengräber. Das von der Gemeinde erworbene Gebäude der ehemaligen Bank soll für Vereine und Dorfgemeinschaften zur Verfügung gestellt werden können.

Für den Parkplatz vor der Turnhalle seien die Steine geliefert, diese müssten nun 2023 verbaut werden. Ebenso wünscht sich der Rat, den Radweg nach Röhlingen fertigzustellen. Ein wichtiges Anliegen, das auch umgesetzt werden sollte im neuen Jahr, sei Tempo 30 für Lkw im Ort. Gloning dankte Josef Ladenburger, „der immer für ein sauberes Ortsbild sorgt“.

⋌Michael Scheidle 

Zurück zur Übersicht: Ellwangen

Kommentare