Große Solidarität: Hunderte helfen in Schrezheim mit

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Jeder packt mit an: Per Menschenkette werden die vorsortierten Pakete mit Hilfsgütern aus Sachspenden in die Lastwagen geladen.
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Die aus privater Initiative gestartete Hilfsaktion in Schrezheim wird zum logistischen Kraftakt. Fünf Lastwagen bringen Hilfsgüter ins Krisengebiet.

Große Solidarität und Hilfsbereitschaft: Hunderte helfen mit

Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.  © ben
Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Lebensmittelkonserven und unzählige Kartons mit Kleidung: In der Gymnastik-Halle der St.-Georg-Halle lagerten die Hilfsgüter vorsortiert zwischen, bevor die Lastwagen damit bestückt wurden.
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Ellwangen-Schrezheim

Wir sind wirklich völlig überwältigt“, sagt Tanja Gorus am Freitagnachmittag, als rund 100 Helfer dafür sorgen, dass fünf 40-Tonner-Lastwagen in der Nacht voll beladen mit Hilfsgütern nach Rheinbach aufbrechen können. Um 4 Uhr in der Früh machte sich der Tross, dem 30 Auspack-Helfer aus Schrezheim folgten, auf den Weg ins 500 Kilometer entfernte Rheinbach.

Was als spontane Hilfsaktion vom Ehepaar Tanja und Markus Gorus eingeleitet worden war, hatte sich zum Großprojekt entwickelt: Unterstützt vom Gesangverein Frohsinn Rotenbach und der SG Schrezheim wurden innerhalb einer knappen Woche Tonnen an Sachspenden für die Flutopfer in Nordrhein-Westfalen gesammelt. In einem logistischen Kraftakt wurde täglich in der St.-Georg-Halle kistenweise Material entgegengenommen, vorsortiert und neu verpackt.

Viele Spenden unsortiert

Jürgen Lang – Schrezheims stellvertretender Ortsvorsteher hat als THW-Mitglied viel Vorerfahrung als Helfer in Überflutungsgebieten gesammelt – koordinierte die Aktion mit engem Telefonkontakt ins Katastrophengebiet: „Das Problem vor Ort ist, dass viele Spenden unsortiert sind und die Helfer die Massen gar nicht bewältigen können. Deshalb haben wir alles sortiert und auch eine 'Wunschliste' erhalten, was wirklich benötigt wird.“

Ich weiß gar nicht, wie oft ich Gänsehaut bekommen habe.“

Tanja Gorus, Initiatorin

Die Lieferung werde nun direkt in ein eigens freigeräumtes Munitionsbüro der Stadt Rheinbach geliefert. „Die wissen, was kommt“, sagte Lang. Nämlich insgesamt rund 350 Kubikmeter an Hilfsgütern, schätzt er.

Nicht nur die privaten Sachspenden und die personelle Unterstützung war enorm, auch viele Firmen leisteten Beiträge. So die Spedition Roder und die Firma Stengel, die die Lastwagen samt Fahrer unentgeltlich bereitstellten, Apotheken beteiligten sich mit Medikamenten und Verbandsmaterialien und die Firma Kicherer spendete Werkzeug im Einkaufswert von 10000 Euro. „Wir haben zusätzlich Werkzeug für mehrere Tausend Euro bei der Firma Landmaschinen Berger eingekauft und da auch noch 20 Prozent als Spende bekommen“, schildert Tanja Gorus, die die geleisteten Geldspenden auf rund 11 000 Euro schätzt.

Was die ehrenamtlichen Helfer während der vergangenen Woche immer mal wieder geärgert hat: Dass mancher Bürger schlicht seinen Müll auf diesem Weg entsorgte. Völlig verdreckte Klamotten, kaputte oder verschimmelte Gegenstände – immer wieder musste aussortiert werden, drei volle Container an Müll kamen zusammen.

Die „ganz große Mehrheit“ zeige sich aber einfach hilfsbereit und zupackend. „Ich weiß gar nicht, wie oft ich Gänsehaut bekommen habe. Ohne so viele Helfer wäre das alles nicht möglich gewesen“, sagt die Initiatorin, erschöpft aber zufrieden.

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