Herbstkonzert mit Vorsicht vom Musikverein Schrezheim

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Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
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Wie der Musikverein Schrezheim unter strengen Auflagen wegen der Corona-Situation trotzdem einen kurzweiligen musikalischen Abend gestaltet.

Herbstkonzert mit Vorsicht

Zugabe mit vier Solisten an Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Zugabe mit vier Solisten an Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger
Zugabe mit vier Solisten am Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Zugabe mit vier Solisten am Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger
Die Schrezheimer Belchhölzer, die Nachwuchsgruppe des Musikverein Schrezheim, war beim Hebrstkonzert als erstes auf der Bühne.
Die Schrezheimer Belchhölzer, die Nachwuchsgruppe des Musikverein Schrezheim, war beim Hebrstkonzert als erstes auf der Bühne. © Benjamin Leidenberger
Die Jugendkappelle auf der Bühne: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Die Jugendkappelle auf der Bühne: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger
Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger
Zugabe mit vier Solisten am Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Zugabe mit vier Solisten am Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger
Zugabe mit vier Solisten am Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Zugabe mit vier Solisten am Boomwhackern, Klangsäben aus Plastik: Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger
Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt.
Der Musikverein Schrezheim hat bei seinem Herbstkonzert erstmals unter Dirigent Darius Baisch viel Spielfreude gezeigt. © Benjamin Leidenberger

Ellwangen-Schrezheim

Natürlich stand bei den Verantwortlichen angesichts der schockierenden Corona-Zahlen die Veranstaltung zur Diskussion, eine Absage wurde erwogen. Am Ende entschied sich der Musikverein Schrezheim um Vorsitzende Anita Waizmann aber, sein Herbstkonzert durchzuziehen – unter großen Sicherheitsmaßnahmen und mit dem gebotenen Abstand.

Lediglich 165 Plätze waren aufgestuhlt, mit viel Abstand und nicht durchgehend besetzt. Die rund 130 Zuhörer behielten ihre Masken auf und wurden am Platz bewirtet. Die St.-Georg-Halle wurde regelmäßig belüftet und es herrschte 2G-Einlasskontrolle. „Ich freue mich, dass Sie alle hier sind“, sagte Waizmann und die Ensemblemitglieder Jana und Meike, die mit launischen Szenen das Programm moderierten, ergänzten: „Es ist schön, Sie endlich wieder in die Welt der Musik entführen zu können.“

Das taten zunächst die „Blechhölzer“, die drei Stücke zum Besten gaben: Für den „Eagle summit march“, „Pippi Langstrumpf“, „Barbara Ann“ und ihr anwachsendes Können erhielten die Nachwuchsmusiker mit Dirigentin Monika Kucher viel Applaus. Dass sie als „Jugendkappele“ schon gehobene Auftrittsreife erreicht haben, demonstrierte das junge Ensemble mit „Selections from Moana“ (Arrangeur: Jay Bocook), „Shallow“, dem Hit aus „A Star is born“ und „you've got a friend in me“ von Randy Newman aus dem Film „Toy story“. Dann führte sie Dirigentin Stefanie Mai durch ein Medley mit Klassikern der 80er-Jahre. Arrangiert von Thiemo Kraas, klangen Hits wie „Skandal im Sperrbezirk“, „ohne dich“, „1000 Mal berührt“ und „Sternenhimmel“ an. Das Publikum war begeistert und erklatschte sich das gefühlvolle „Take on me“ als Zugabe.

Anschließend legte die Hauptkapelle los, die erstmals unter Darius Baischs Dirigat antrat. „Allgäu Land“ von Kurt Gäble war ein klassischer Einstieg für die Blasmusiker, die danach mit sanften Tönen und Gänsehautmomenten „sound of silence“ von Paul Simon nach dem Arrangement von James L. Hosay erklingen ließen.

Einfühlsam war auch „My Dream“ von Peter Leitner mit Solotrompeter Uwe Appelt. Rockiger ging es mit einem Medley der Band „Santiano“ weiter, bei dem die Kapelle als Chor die Melodien vorneweg singend vorgestellt hatte.

Von Kurt Gäble arrangiert, verbreitete das Stück „Rock it!“ weiter gute Laune, bevor zum Abschluss die Ballade „The Story“ von Phillip Josh Hanseroth (Arrangeur: Martin Scharnagl) Tiefgang von sanft-gefühlvoll bis rockig vermittelte.

Als besonderes Schmankerl gab es in der Zugabe das Stück „Boomwhacker meets Böhmisch“ von Franz Sprenzinger mit vier Solisten mit sogenannten Boomwhackern - Plastikröhren als Percussioninstrumente - mit viel Rhythmus und Spaß.

Ein Abend voller Spielfreude ließ die Zuhörer für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen. Der Dank in Form von Zugaben und großem Applaus war wechselseitig.

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