Hinweise auf Wilderei in Rindelbach

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Im Wald bei Rindelbach wurden Spuren von Wilderei festgestellt.
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Eine Geiß und ein Kitz wurden trotz Schonzeit geschossen und im Wald ausgenommen.

Ellwangen-Rindelbach.  Wie die Polizei meldet, wurde vermutlich am Samstag im Waldabteil Rabenhalde im Revier Rindelbach eine Geiß und ein Kitz erlegt und vor Ort ausgenommen. Die Polizei geht von einem Täter aus. Die Wildabfälle ließ der Unbekannte zurück, ehe er sich mit seiner Beute davonmachte.

Wie der Forstdezernent im Landratsamt, Johann Reck, erklärt, gebe es zwar gelegentlich Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge im Wald. Auch Hinweise auf Fälle von Wilderei kämen im Ostalbkreis immer wieder mal vor. Doch eine Häufung oder gar eine professionelle Wilderei gebe es in der Region nicht. „Wenn in größerem Stil Wild weggeschossen wird, würden das unsere Jagdbeauftragten und Jagdpächter schnell merken“, sagt Reck.

Dass Reste von erlegtem Wild im Wald liegen, sei per se noch kein Hinweis auf Wilderei, weil auch ein Jagdberechtigter mitunter Wild vor Ort ausweidet. Dass solches jedoch in der Schonzeit stattfindet, immerhin ist seit Anfang Februar der Abschuss von Rehwild verboten, könne man jedoch als Hinweis werten, dass hier kein Jagdberechtigter aktiv war. ⋌Gerhard Königer

Hinweise auf verdächtige Beobachtungen nimmt das Polizeirevier Ellwangen, Tel.: (07961) 9300 entgegen.

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